Heizkosten sparen: So geht es richtig!

19. Oktober 2012 Aus Von Linda

Heizkosten machen einen enormen Teil der jährlichen Nebenkostenabrechnung aus. Gerade in Zeiten der steigenden Energiepreise ist es angeraten, mit ein paar simplen Tipps und Tricks, den eigenen Verbrauch zu senken und den Geldbeutel damit zu schonen. Höchste Zeit also die eigenen Gewohnheiten einmal zu überdenken.


Die nachfolgenden Tipps zum Sparen von Heizkosten sind für jedermann leicht umzusetzen. Oftmals bedeuten sie lediglich ein paar Gewohnheiten abzulegen. Frieren und Ungemütlichkeit muss man dabei allerdings nicht fürchten.

Heizkosten sparen: Die eigenen Gewohnheiten überdenken

Die meisten von uns wissen es bereits, Lüften ist gut für das Raumklima. Frische Luft lässt uns auch besser denken und sie beugt der Bildung von Schimmel vor. Leider verstehen die meisten aber das Wie des Lüftens noch immer falsch. Viele positionieren ihre Fenster nämlich in Kippstellung und lassen sie über Stunden so. Das bringt aber nur eines: Die Räume kühlen aus. Das Gleiche passiert mit Wänden und Mobiliar. Schaltet man danach die Heizung wieder ein, braucht es viel mehr Energie, um alles wieder warm zu kriegen. Ist ein Raum erst mal komplett ausgekühlt, kann es Stunden oder gar einen Tag dauern, bis alles wieder richtig warm ist.

Besser ist es, die Heizung herunterzudrehen und das Fenster weit aufzumachen. Dann strömt frische Luft hinein und die Verbrauchte wieder hinaus. Nach fünf Minuten kann das Fenster dann wieder geschlossen und die Heizung aufgedreht werden. Es ist damit nicht wesentlich kühler geworden. Wiederholt man das Ganze mehrmals am Tag, so hat man ein annähernd gleichbleibendes Raumklima und spart jede Menge Geld.

Außerdem müssen Räume auch nicht komplett überheizt werden. Im Wohnzimmer sind Temperaturen zwischen 20 ° und 22°C vollkommen ausreichend. In der Küche sind es 18° bis 20°C. Das Schlafzimmer darf sogar deutlich kühler sein, das schläft sich auch besser. Hier sollten die Temperaturen zwischen 16° und 18°C liegen. Nur im Bad, das versteht sich von selbst, sind 23°C optimal. Wer sich überwinden kann, seine Heizung um nur ein Grad herunterzudrehen, der spart so ungefähr 6 % an Heizenergie ein!

Heizkosten sparen: Ein Blick auf unsere Heizkörper

Zum Beginn einer jeden Heizperiode, sollte man überprüfen, ob die Heizkörper ausreichend entlüftet sind. Luft in der Heizung wird zum Beispiel durch ein leichtes Rauschen signalisiert. Man kann es aber auch fühlen. Erwärmt sich beispielsweise nur der obere Teil der Heizung, dann sollte sie entlüftet werden.

Auch Verkleidungen um die Heizung sind schlecht für das Portmonee. Darunter staut sich die Wärme und es ist viel mehr Energie nötig, um den Raum ausreichend zu beheizen. Außerdem sollten die Heizkörper auch nicht mit Vorhängen oder Möbeln blockiert werden. Was nützt einem im Winter eine warme Gardine? Die warme Luft sollte frei von der Heizung wegströmen können.

Eine weitere Maßnahme, um Energiekosten zu sparen, ist es, die Wand hinter der Heizung mit einer reflektierenden Matte zu bekleben. Damit geht dann die Wärme nicht in die Außenwand, sondern kommt dem Inneren des Raumes zu Gute. Es ist zudem sinnvoll, Ritzen an Fenstern und Fensterbrettern zu zukleben. Folie und entsprechende Klebestreifen gibt es im Baumarkt. Man muss kein Heimwerker sein, um das anbringen zu können. Wo es zieht, lässt sich mit einer Kerze ermitteln. Und nun viel Spaß beim Sparen!