Gasheizung – Mit welchen Kosten muss man rechnen?

26. Oktober 2010 Aus Von Linda

Gasheizungen sind in vielen Wohnungen verbreitet und vor allem in den heißbegehrten und schönen Altbauwohnungen keine Seltenheit. Aber auf welche Kosten muss man sich einstellen und wie kann man sparen?

Sollte der Gasverbrauch unbekannt sein, gibt es einige Regeln, die den Verbrauch des Heizmaterials grob schätzen lassen. Bei einer Wohnung mit einer Grundfläche von 30 m² kann mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden (KWH) gerechnet werden. Bei einer Wohnungsgröße von 50 m² beträgt der Verbrauch etwa 7.000 KWH und bei 100 m² 14.000 KWH.

Bei einem Einfamilienhaus kann mit einem Verbrauch von 30.000 KWH gerechnet werden, was natürlich von der Gesamtfläche abhängt. Zudem variiert der Verbrauch je nach im Haushalt lebenden Personen.

Gasheizung – Was beeinflusst die Kosten?

Zum einen natürlich die Größe des Hauses, wobei oftmals der Verbrauch in einem Mehrfamilienhaus deutlich niedriger ist als in einem Einfamilienhaus.

Weiterhin ist die Dämmung des Hauses entscheidend. In sanierten Gebäuden bzw. Neubauten ist meist eine gute Dämmung verarbeitet, aufgrund derer die Gasheizung in den kühlen Monaten nicht sehr hoch eingestellt werden muss, um für angenehme Wärme in den heimischen vier Wänden zu sorgen.

Des Weiteren spielt die Heizungsanlage selbst eine große Rolle bei den Heizkosten. Moderne Brennwertkessel können eine Einsparung von bis zu 15% mit sich bringen. Sollte Ihre Anlage über 10 Jahre sein, lohnt sich ein Einbau einer neuen. Die regelmäßige Wartung gewährleistet eine effiziente Nutzung der Gasheizung.

Wie können die Gaskosten niedrig gehalten werden?

Wenn die Heizung so eingestellt wird, dass die Raumtemperatur um einen Grad sinkt, spart man bereits 6% an Heizkosten. Im Wohnzimmer wird eine Raumtemperatur von ca. 21 Grad empfohlen und im Schlafzimmer reichen meist 17 Grad aus. In der Küche genügen aufgrund der Geräte wie Ofen und Spülmaschine oftmals niedrigere Temperaturen aus, da diese zusätzliche Wärme abgeben.

Während der Nacht kann die Heizleistung generell reduziert werden, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Räume nicht zu sehr auskühlen.