Archiv für "backen"

Blindbacken, Degraissieren, Abbacken: Kleines Küchen-ABC, Teil 1

Autor: Nicole Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Was ist Blindbacken? Wie degraissiere ich Fleisch? Und was hat Beize in der Küche zu suchen? Mit solchen Fremdwörtern kann das Lesen eines Rezepts zum reinsten Rätselraten werden, und das nicht nur für Anfänger.

Die Bezeichnung „Abziehen“ für das Häuten einer Zwiebel kennen die Meisten noch, wobei der Begriff auch eine zweite Bedeutung haben kann. Doch wenn im Rezept etwas von Blindbacken, Beizen, Dressieren oder Sautieren steht, kommen zumindest Koch- und Backanfänger doch ein wenig ins Schwimmen. Oftmals kann man sich die Bedeutung solcher Fachausdrücke aus dem Zusammenhang erschließen, trotzdem kann ein kleiner Überblick über altmodisches und modernes Küchen-Latein nicht schaden, und genau der soll im Folgenden gegeben werden.

››

Pizzateig selber machen: So geht’s ganz einfach

Autor: Nicole Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Mit wenigen Handgriffen kann man ruckzuck einen Pizzateig selber machen und ihn dabei ganz den eigenen Gelüsten oder jenen der Gäste anpassen, egal ob er dünn und knusprig oder dick und fluffig werden soll.

Selbst ein einfacher Pizzateig kann schon unwahrscheinlich lecker sein, erst recht wenn man ihn dann mit richtig guten Zutaten belegt. Natürlich ist es vollkommen legitim, dabei einen fertigen Teig aus dem Kühlregal zu verwenden. Bevor man aber zu einer Backmischung greift, kann man auch mit wenigen Zutaten den Pizzateig selber machen, zumal das Endergebnis nach getaner Arbeit gleich noch mal so gut schmecken wird und man so wenigstens die Wahl hat, wie genau der Teig aussehen soll.

››

Was tun, wenn das Essen zu scharf, zu süß, zu sauer ist?

Autor: Nicole Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Was man tun kann, wenn das Essen mal zu scharf, viel zu süß oder zu sauer geraten ist, darüber gibt es unterschiedlichste Meinungen. Zu gebrauchen sind viele Tipps aber auf jeden Fall.

Omas Tricksammlung und das Internet halten jedenfalls jede Menge Ideen für den Ernstfall bereit. Und der kommt mitunter schneller, als man es für möglich hält. Ein kurzer Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein kleines Schütteln zu viel, und macht ein Spritzer mehr das Salat-Dressing viel zu sauer, eine überflüssige Prise Chilipulver das Pfannengericht zu scharf oder eine zu gut gemeinte Ladung Zucker den Kuchenteig unerträglich süß. Damit beim nächsten Mal nicht erst das große Suchen nach möglichen Rettungsideen losgeht, sollen die im Folgenden zusammengestellten Tipps für eine Grundlage sorgen, die schnell zur Hand ist und im Notfall sofort helfen kann.

››

Schokolade schmelzen und temperieren: So wird’s gemacht

Autor: Nicole Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Schokolade schmelzen müssen gerade Hobby-Bäcker immer wieder, doch auch auf das richtige Temperieren von Schokolade kommt es an, damit der Überzug für Kuchen, Plätzchen und Co. auch wirklich gelingt.

Genaugenommen gehört das Schokolade schmelzen bereits zum Temperiervorgang dazu, denn schon hier kann man jede Menge falsch machen und so das Endergebnis ruinieren. Dabei wird ein saftiger Rührkuchen erst durch eine knackige Schokohülle so richtig perfekt und selbst gemachte Kekse bekommen durch eine schokoladige Verzierung das gewisse Etwas, das aus ihnen kleine Genießerstückchen macht. Das Handwerkszeug, Schokolade richtig zu temperieren, ist demnach eine der Grundlagen, die jeder Hobby-Bäcker und Hobby-Pâtissier unbedingt beherrschen sollte, damit seine kulinarischen Experimente wirklich perfekt werden.

››

Selbst gemachtes Bananenbrot: Lecker zum Frühstück & zur Kaffeezeit

9 Jan
Autor: Nicole Kommentare: 2 Kategorie: Essen & Trinken

Bananenbrot ist eine leckere Alternative zu den üblichen Frühstücksbrötchen, kommt aber auch auf der Kaffeetafel super an und ist zudem ruckzuck selbst zu machen.

Dabei hält das Bananenbrot nicht unbedingt das, was es seinem Namen nach verspricht. Gewiss, wenn es richtig zubereitet wurde, verführt es mit einem wunderbaren Bananen-Aroma, doch mit einem herkömmlichen Brotteig hat es wenig zu tun. Es ist vielmehr ein süßlicher Kuchen, den Fans am liebsten pur oder nur dünn mit Butter bestrichen genießen, doch auch mit Marmelade gekrönt schmeckt er wunderbar.

››

„Hermann“ – der wandernde Hefeteig

Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

„Hermann“, der wandernde Hefeteig und beliebtes Mitbringsel, ist wieder da. Ob in Rohform oder als fertig gebackener Kuchen – „Hermann“ eignet sich immer, wenn kurzfristig ein Geschenk her muss.

„Hermann“ geisterte seit Ende der 1980er Jahre durch die deutschen Küchen, vor allem in den 90ern erlebte er eine wahre Blütezeit. Mit der Jahrtausendwende sank das Interesse an dem wandernden Teig, doch vor nicht allzu langer Zeit muss Jemand beschlossen haben, dass „Hermann“ nun wieder in ist. Grund genug für uns, den Dauergast in der Küche noch einmal für Alle vorzustellen, die trotz seiner Langlebigkeit noch nichts mit ihm anzufangen wissen.

››

Krapfen backen: der Renner auf jeder Party

Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Krapfen sind ein beliebtes Gebäck, wobei Jeder nach regionalen Traditionen etwas Anderes unter diesem Begriff versteht. Die Ausprägungen der kleinen süßen Sünde sind vielfältig, aber genau das macht sie trotz ihrer im Grunde genommenen simplen Natur so interessant.

Krapfen im Allgemeinen sind kleine Gebäckstücke, die aus Hefe-, Brand-, Quark- oder Backteig hergestellt und in heißem Öl oder Fett ausgebacken werden. Sie sind nicht unbedingt für die gesunde Ernährung geeignet, aber schlechtes Gewissen hin oder her: sie sind lecker! Vom Kameruner über den Schürzkuchen und Berliner Pfannkuchen bis hin zu Beignets werden verschiedenste Varianten dieser Spezialität als Krapfen bezeichnet. Aber egal in welcher Ausführung, ob mit oder ohne Füllung, als Party-Snack sind sie immer ein Renner. Dabei freuen sich die Gäste ebenso über bereits vorbereitete Köstlichkeit wie über das gemeinsame Backen und anschließende Vernaschen. Wie wäre es also mal mit einer Krapfen-Backparty?

››

Brownies backen – Schokolade mal anders

Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Brownies backen – Brownies sind auch in Deutschland mittlerweile fest im Speiseplan verankert. Die Coffee-Shop-Kultur ist schuld, denn nur durch den entstandenen Boom, haben sich Kuchenarten wie Brownies bei uns etabliert. Doch Brownies selbst zu backen ist auch keine schwere Aufgabe, so besteht die Möglichkeit auch einmal die eigenen Gäste zu beglücken.

Brownies sind flache, eckige Schokoladenkuchenstücke, die sich im Geschmack jedoch erheblich von einem normalen Kuchen unterscheiden. Die Konsistenz ist eher saftig, fast klebrig und nicht so trocken, wie bei einem normalen Kastenkuchen. Ursprünglich kommen Brownies aus Südamerika. Man vermutet die Idee zu den Brownies war ein Unfall eines Kochs, der das Backpulver in seinem Kuchen vergessen hat, schon 1897 wurde das erste Rezept veröffentlicht.

Brownies backen – Das Originalrezept

Brownies, FotoosVanRobin @FlickrDas klassische Rezept kann in viele Geschmacksrichtungen verändert und verfeinert werden. So gibt es Brownies mit extra Schokolade, Kirschen oder anderem Obst, Nüssen, Kaffee und weißer Schokolade. Eigentlich sind der Kreativität und dem individuellem Geschmack hier keine Grenzen gesetzt. Oftmals werden die kleinen Schokobrownies, die auch Boston Brownies genannt werden, am Ende mit einer Schokoladenglasur versehen.

››

Weihnachtszeit, Zeit für Plätzchen

3 Dez
Autor: Sarah Kommentare: 1 Kategorie: Essen & Trinken

Es ist Weihnachten und Besinnlichkeit herrscht überall. Von grünen Nadelbäumen, Männern in roten Mänteln, Schnee und Geschenken abgesehen ist allerdings auch etwas anderes ganz typisch für die Weihnachtszeit: Schlemmen. Der Weihnachtsbraten, der Schoko-Adventskalender und natürlich die immer gefüllte Plätzchendose machen den Dezember zu einem Monat des Schmausens.

Ein besonders schönes Plätzchen-Rezept ist das Folgende.

Karamell-Kekse mit Erdnüssen

Zutaten
Für den Plätzchenteig:
-200 g Mehl
-1 Eigelb
-75 g Puderzucker
-125 g Margarine
-1 Pck.  Vanillezucker
-1 EL Zitronenaroma / Zitronenschale
-1 TL Backpulver
-1 EL Erdnussbutter
Für obendrauf:
-400 g Erdnüsse, ungesalzen
-300 g Zucker
-25 g Butter

Plätzchen im Ofen © ReneMT / flickr.com

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und gut verkneten. Ist der Teig eine schöne Masse, ab damit in den Kühlschrank für mindestens eine Stunde.
Hat man ungeröstete Erdnüsse eingekauft, kann man diese jetzt in der Pfanne ohne Zugabe von Öl rösten. Der Backofen wird inzwischen auf 175° C vorgeheizt. Den Teig nach seiner Ruhezeit im Kühlschrank rausholen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Am besten Kreise ausstechen. Die Plätzchen dann auf einem Blech (am besten mit Backpapier auslegen) für rund 10 Minuten in den Ofen schieben.
Danach abkühlen lassen.

Für den Belag gibt man den gesamten Zucker ohne etwas anderes in eine Pfanne und dreht die Hitze stark auf. Es dauert eine Weile, aber irgendwann schmilzt er und karamellisiert. Dann das Stückchen Butter unterrühren und auch einen Schluck Wasser. Im Anschluss die Erdnüsse hinzu (die kann man vorher auch in beliebig große Stücke hacken) und rühren, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist.

Zum Schluss werden mit einem Löffel kleine Portionen der Erdnussmasse auf die Plätzchen gegeben. Noch ein bisschen andrücken und dann nur noch auskühlen lassen – fertig! Und unwahrscheinlich lecker.

››

Lachs-Spinat-Auflauf

Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Es gibt ja nun wirklich nicht viel, was köstlicher ist als ein Auflauf.
Kombiniert man dieses prinzipiell schon schmackhafte Gericht nun mit etwas herrlichem wie Lachs und auch noch Rahmspinat, dann hat man ein nahezu tödlich leckeres Essen.

Was brauchen wir also für dieses wirklich nicht schwer zuzubereitende Schmankerl an Zutaten?
Wir gehen mal von zwei Personen aus, die mitessen wollen.

- eine Packung Rahmspinat
- zwei Scheiben Lachsfilet
- ein Becher Sahne
- eine Zehe Knoblauch
- zwei Eier
- eine Packung Gratin-Käse (oder so)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, im Bedarf auch getrocknete Kräuter wie z.B. Petersilie oder Schnittlauch)

Lachs Spinat Auflauf © cyclone bill  flickr.com

Und so gehts. Den Rahmspinat in einen Topf geben und darin bei mittlerer Hitze auftauen und erwärmen. Am besten mit einem Schluck Wasser dazu. Die in kleine Stückchen geschnittene Knoblauchzehe ebenfalls da hinein. Spinat nach Belieben salzen. en Fisch unter warmen Wasser abwaschen, dann trocken tupfen und beiseite legen. In einem Becher die Sahne, die Eier und die gewünschten Gewürze in bevorzugter Menge und Intensität verrühren.

Jetzt eine Auflaufform herausholen. Den Spinat hinein tun, den Lachs in den Spinat legen und ein bisschen damit bedecken. Schließlich die Sahne-Ei-Mischung drübergießen. Soweit, so gut, jetzt kommt noch ordentlich Käse auf das Ganze drauf.
Rein in den Ofen. Ungefähr 200 °C einstellen und den Auflauf gut und gerne ein halbes Stündchen brutzeln lassen. Hin und wieder aber mal nach ihm gucken. Ist der Käse schön zerlaufen und leicht angebräunt, ist der Auflauf in der Regel fertig. Riecht man dann ja auch! ;)

Guten Appetit!

››