Laserpointer für Stubentiger – riskant oder ein tolles Vergnügen?

Laserpointer für Stubentiger – riskant oder ein tolles Vergnügen?

5. Dezember 2013 Aus Von Linda

KatzenkindKatzen sind verspielt – von daher sollten wir Katzenliebhaber auch unseren Hauskatzen, die ihren Jagdtrieb draußen nicht ausleben können, das Jagen ermöglichen. Nebst herkömmlicher Katzenspielzeuge wie Spielangeln oder Fellmäusen finden sich mittlerweile immer mehr Hightech-Geräte in den Wohnstuben wieder:

Laserpointer sind seit geraumer Zeit sehr beliebt, um unsere Stubentiger zu „bespaßen“. Dem kleinen, roten Punkt hinterher zu jagen, ist bei unseren Samtpfoten nämlich unheimlich angesagt. Doch man sollte sachgemäß damit umgehen, da sie auch eine Gefahr darstellen.

Laserpointer – ein Risiko für Katzen- und Menschenaugen

Ein Laserpointer erzeugt hoch konzentriertes Licht, das sowohl für das menschliche Auge als auch für das Katzenauge gefährlich werden kann. Treffen die gebündelten Lichtstrahlen auf die Augen, können sie Schäden sowohl am Sehnerv als auch an der Netzhaut hervorrufen. Für Katzenaugen ist dieses Licht noch riskanter als für Menschenaugen, da sie noch lichtempfindlicher sind.

Ist ein Laserpointer zum Spielen nun gänzlich ungeeignet?

So klipp und klar lässt sich das auch nicht beantworten. In jedem Fall sollte man beim Spiel mit dem Laserpointer darauf achten, dass der Lichtstrahl niemals direkt in die Katzenaugen trifft. Das bedeutet, dass man während des Spielens äußerst vorsichtig sein sollte und keine rasanten und unkontrollierten Handbewegungen ausführt. Grundsätzlich sollte der rote Punkt nur auf dem Boden entlangwandern und auf keine reflektierenden Flächen (wie Spiegel) treffen, da der Lichtstrahl auf diese Weise umgelenkt und eventuell das Katzenauge treffen und verletzten kann.

Einige Modelle verfügen über einen Zufallsgenerator, sodass das Gerät ohne unsere Zuhilfenahme läuft und der rote Punkt unkontrolliert durch den Raum rast. Hier ist die Gefahr besonders groß, dass der Lichtstrahl auf das Katzenauge treffen kann. Von daher sollte raten wir von solchen Geräten komplett ab.
Der größte Nutzen eines Laserpointers ist wohl, dass die Katze ordentlich „bespielt“ wird, ohne dass wir uns selbst großartig dabei bewegen müssen. Viele Fellnasen lieben es, dem roten Punkt hinterher zu jagen. Hierbei sollte aber immer bedacht werden, dass die Katze einer nicht greifbaren Beute nachjagt und darüber auch frustriert werden kann. Die Lösung: Am Ende des Spiels sollte die Katze entweder mit einem Leckerli oder durch das Spiel mit fangbaren Katzenspielzeugen wie der Angel belohnt werden.

Bild stammt von: Helena – Fotolia