Ich hab da mal was vorbereitet: Food-Trend Meal Prep

Ich hab da mal was vorbereitet: Food-Trend Meal Prep

22. August 2016 Aus Von Linda

Schon mal was von Food Prepping gehört? Eigentlich ist es nichts anderes als das gute alte Vorkochen. Bei Ernährungsbewussten liegt das vorbereitete Essen (nichts anderes bedeutet Food oder Meal Prepping) im Trend. Zunächst wird ein Mahlzeitenplan für die nächsten Tage entworfen – natürlich abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse, Ernährungsziele und Vorlieben. Dann heißt es: Einkaufszettel schreiben und ab auf den Markt oder zum Supermarkt. Das Tolle an Meal Prep: die Zeitersparnis. Das Einkaufen und Kochen erledigt man in einem Rutsch.

Nach dem Einkaufen verstaut man die Lebensmittel nicht wie gewohnt, sondern verarbeitet sie umgehend zu frischen Mahlzeiten, die dann portionsweise verpackt werden. Diese selbst gemachten Fertiggerichte sind viel gesünder und vor allem leckerer als herkömmliches Convenience Food – und stehen bei Bedarf mundgerecht zur Verfügung.

Vorratshaltung ist ganz einfach

Wichtig ist es, gut zu planen. Frischhaltedosen und verschließbare Gläser sind unerlässlich. Außerdem darf ein Vorrat an lagerfähigen Lebensmitteln nicht fehlen. Dazu gehören beispielsweise Haferflocken, Nudeln, Reis, Bulgur, Nüsse, Öle, Gewürze und Kräuter. Auch haltbares Gemüse wie Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch sollten vorhanden sein. Der Gefrierschrank kann mit gekauftem oder selbst geschnippeltem Tiefkühlgemüse bestückt werden. Im Vorratsschrank, im Kühl- und Gefrierschrank muss ein bisschen Platz geschaffen werden – schließlich wollen die frisch zubereiteten Gerichte auch gelagert werden. Der Platzbedarf ist dabei abhängig von der Anzahl und Menge der Food-Prepping-Mahlzeiten.

Gesund und lecker soll es sein!

Viele Gerichte eignen sich fürs Food Prepping: Dazu gehören Gemüsepfannen mit einer Sättigungsbeilage aus Reis oder Nudeln, ergänzt mit Fisch oder Huhn. Overnight-Oats sind ebenfalls ein Klassiker, der sich gut vorbereiten lässt und ein leckeres Frühstück abgibt. Dazu werden abends die Haferflocken mit Milch vermischt und in den Kühlschrank gestellt. Am Morgen fügt man dann nur noch frische Beeren oder Obst hinzu. Auch eine einfache Pizza oder gefüllte Handbrote sind schnell gemacht. Die Arbeit mit dem Hefeteig hat man nur einmal, für Abwechslung sorgen Belag und Füllung. Salate im Glas, Suppen und Eintöpfe eignen sich ebenfalls gut für das Meal Prepping. Kochbücher, Zeitschriften, Rezepte-Blogs und Onlinemagazine wie das Mein Q Magazin geben die nötige Inspiration.

Bildquelle: Fotolia, 72471243, Joe Gough

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