Die Milch macht’s – alles rund um die Milch

17. Juni 2008 Aus Von Linda

Sie ist nicht nur fürchterlich nahrhaft, sondern auch lecker – die Milch.
Ob aus dem Kühlregal, hocherhitzt, flüssig oder in Form von Käse – Milch und Milchprodukte liefern dem Körper nahezu alle Nährstoffe, die er braucht und sollten daher in keinem Haushalt fehlen.

Worauf ist dabei aber zu achten?

1. Milch verträgt nicht jeder. Asiaten und Afrikanern fehlt zum Beispiel das Enzym, das zum Verarbeiten von Laktose (Milchzucker) benötigt wird und auch der ein oder andere von uns leidet unter Laktose-Unverträglichkeit. Diese Menschen könnten stattdessen Sauermilchprodukte oder Käse essen, denn beides enthält wenig Laktose. Außerdem gibt es natürlich noch laktosefreie oder Soja-Milch im Angebot.

2. Es ist tatsächlich besser, Bio-Milch zu kaufen. Untersuchungen ergaben, dass Bio-Milch mehr gesündere Fettsäuren enthält. Vielleicht wegen der glücklicheren Kühe? 😉

3. Auch H-Milch sollte nach dem Anbruch schnell aufgebraucht werden. Generell gilt für jegliche Milch, nach Anbruch innerhalb von zwei bis drei Tagen austrinken, sonst verdirbt die Milch.

4. Ein Joghurt oder ein schönes Glas Milch ist besondersvor dem Zubettgehen zu empfehlen. Das gibt dem Körper einen idealen Kalzium-Nachschub für die Nacht und reduziert den Knochenabbau während des Schlafs.

5. Babys sollten bis zum Alter von einem Jahr keine Kuhmilch oder Kuhmilch-Produkte zu sich nehmen. Also auch keine Joghurts etc. Anderenfalls können sich Allergien bilden.

6. Teilentrahmte Milch ist am Besten. 3,5% Fett in der Vollmilch sind zwar übertrieben köstlich, da der Mensch tagsüber in der Regel aber eh schon zuviel Fett zu sich nimmt, ist dies eine gute Gelegenheit um ein wenig Fett einzusparen – also am Besten die 1,5% Fettanteil-Milch nehmen. Auf die 0,3%er sollte man allerdings lieber verzichten, da stecken zu wenige der fettlöslichen Vitamine A und D drin.

So, haben wir wieder was dazugelernt. 🙂