Eine Hausapotheke haben ja doch die meisten Haushalte. Darin finden wir Pflaster, Medikamente und so weiter. Wann allerdings haben Sie das letzte Mal Ihre Hausapotheke aufgeräumt?
Denn wenn es mal drauf ankommt stellt man gerne mal fest – das Pflaster klebt nicht mehr, die Salben und Hustensäfte haben ihr Haltbarkeitsdatum überschritten. Toll! Und man rennt wieder los und kauft alles nochmal von vorne. Das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache. So bereiten Sie Ihre kleine Hausapotheke auf den spontanen Notfalleinsatz vor:
1. Medikamente halten sich nicht ewig. Entsorgen Sie daher Verbände und Arzneimittel, deren Haltbarkeit überschritten ist. Alte Medikamente können in die Apotheke gebracht werden, dort entsorgt man sie fachgerecht.
2. Manche Medizin hält sich nach dem Anbruch nicht mal mehr bis zum Verfallsdatum, denn dieses gilt nur für unangebrochene Arzneien. Augentropfen beispielsweise nach dem Öffnen nur sechs Wochen aufbewahren, danach sollten sie weg. Für Dragees gilt etwas Ähnliches. Zeigen sie Risse – lieber entsorgen.
3. Tropfen, Kapseln, Tabletten und Salben ohne Beipackzettel sind eine gefährliche Sache. Im Zweifelsfall weiß man nicht, was wogegen wirkt. Abhilfe könnte diese Arzneimittel-Datenbank schaffen.
4. Kontrollieren Sie in Abständen von vier Wochen, ob das Pflaster noch klebt und das Verbandsmaterial steril verpackt ist.
5. Die Hausapotheke sollte an einem kühlen und trockenen Ort untergebracht sein. Es macht sich gut, für richtig ernst Notfälle in die Innenseite die Telefonnummer des Hausarztes, Ihrer Apotheke und des Rettungsdienstes zu kleben.
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