Die größten Stromfallen im Haushalt und wie Sie sie umgehen

Die größten Stromfallen im Haushalt und wie Sie sie umgehen

21. September 2017 0 Von admin

Trudelt zum Jahresende die Stromrechnung ins Haus, kann der Schrecken groß sein. Gestiegene Strompreise aber auch Gewohnheiten im Haushalt lassen die Energiegesamtkosten in die Höhe schnellen. Wie Sie das Ärgernis einer Stromnachzahlung vermeiden, erfahren Sie hier.

Der größte Posten im Energieverbrauch von Privathaushalten ist die Warmwassererzeugung. Besonders elektrische Durchlauferhitzer fressen Strom. Wer gern ausgiebig und lang duscht, bekommt das am Ende des Jahres in Form von einer hohen Stromrechnung nicht selten unangenehm zu spüren. Um die Kosten in Schach zu halten, empfiehlt es sich, das Wasser während des Einseifens nicht laufen zu lassen. Wer die tägliche Duschzeremonie lediglich um eine Minute verkürzt, merkt das bei der jährlichen Abrechnung deutlich. Auch Vollbäder sind wahre energiefressende Rituale. Belassen Sie es bei einem Vollbad pro Monat, um Kosten zu sparen.

Unterhaltungselektronik als Stromfresser

Neben der Warmwassererzeugung ist es vor allem die Unterhaltungselektronik, die den Stromzähler auf Hochtouren bringt. Hier sind es zum einen Nutzungsgewohnheiten, die Sie anpassen können. Muss der Computer immer laufen? Oder reicht es, wenn sie ihn nur dann anschalten, wenn Sie auch wirklich arbeiten oder sich am Computer die Zeit vertreiben, wie zum Beispiel mit dem Lesen von Online-Zeitungen oder dem Spielen im Online-Casino? Schauen Sie wirklich fern oder läuft das TV-Gerät nur zum Zwecke der gewohnten Hintergrundbeschallung? Schalten Sie Ihre Geräte nur dann an, wenn Sie sie auch wirklich nutzen. Die Stereoanlage oder der Fernseher fressen auch im Standby-Modus viel Strom. Eine Lösung ist es, sie an eine Mehrfachsteckdose mit Kippschalter anzuschließen und die Stromzufuhr bei Nichtgebrauch ganz zu kappen, indem sie den Schalter umlegen.

Großgeräte verbrauchen viel Energie

Weitere Stromfallen lauern in der Küche. Besonders Großgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschine schlagen auf der Endabrechnung ordentlich zu Buche. Sie sollten nur vollbeladen laufen. Außerdem waschen beide Geräte dank effizienter Waschmittel im Eco-Modus lupenrein sauber. Um den Energieverbrauch beim Kochen zu begrenzen, lautet die Devise: Deckel drauf auf die Kochtöpfe. Beim Backen lässt sich mit einem kleinen Trick Strom sparen: Schalten Sie den Ofen kurz vor Ende der Garzeit aus. Die Resthitze reicht für das Gelingen von Kuchen, Auflauf und Co völlig aus.

Um den Stromverbrauch dauerhaft zu senken, lohnt es sich auch, auf neue Technologien zu setzen. LED-Lampen und Energiesparlampen verbrauchen deutlich weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel. Auch Energieeffizienz-Maßnahmen, die auf Heizung und Klimatisierung abzielen, begrenzen den Stromverbrauch. Photovoltaik und Solaranergie oder Wärmepumpen haben zwar einen hohen Anschaffungspreis, auf Dauer gesehen sparen Privathaushalte mit diesen alternativen Energiequellen ordentlich Geld. Toller zusätzlicher Effekt: Auch die Umwelt wird mit diesen Maßnahmen weniger belastet als vorher.

 

Bildquelle: Pixabay, FirmBee, 620823