Allergien vorbeugen und erträglicher gestalten

24. Juni 2008 Aus Von Linda

Sie treten in den unterschiedlichsten Formen auf – Ausschlag, Juckreiz, tränende Augen, Niesen bis hin zu heftigen körperlichen Abwehrreaktionen, die sogar lebensbedrohlich sein können. Die Rede ist von Allergien.

In den letzten paar Jahrzehnten ist die Anzahl der Allergiker stark angestiegen; mittlerweile leidet mindestens ein Drittel der Erwachsenen an einer Allergie. Heuschnupfen und Asthma treten hierbei am häufigsten auf und werden durch Pollen, Gräser, aber auch Hausstaubmilben oder die Haare von Tieren ausgelöst.

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Eher umstritten: Akupunktur als Hilfe bei Allergien.

Ist die Allergie erstmal da, ist der klügste Schritt natürlich die Rücksprache mit dem Arzt. Es müssen eventuell Medikamente verschrieben und festgestellt werden, wie am besten Linderung zu erreichen ist. Was man als Betroffener selber tun kann, um sich und seinen Körper bei Asthma und Heuschnupfen ein wenig zu entlasten: Das Schlafzimmerfenster zu machen. Pollen bleiben so einfach draußen. Abends die Haare waschen um Allergieauslöser im Abfluss verschwinden zu lassen. 😉 Die Alltagskleidung nicht im Schlafzimmer aufbewahren und generell die Wäsche nicht im Freien trocknen lassen.

Wer ein Baby oder Kleinkind hat, kann schon in den ersten Monaten und Jahren seines Kindes ein paar Dinge tun, um Allergien vorbeugend entgegen zu wirken. Mindestens sechs Monate sollte das Kleine beispielsweise gestillt werden – ist das nicht möglich, dann sollte man es wenigstens mit hypo-allergener Fertignahrung füttern. Klingt banal, aber ebenfalls nachweislich an der Allergiebildung beteiligt ist das Rauchen. Wer in Gegenwart seines Nachwuchses nicht raucht, tut den Kindern also mit Sicherheit etwas Gutes fürs Leben.