Her mit der neuen Küche: Zehn Tricks für mehr Stauraum

Her mit der neuen Küche: Zehn Tricks für mehr Stauraum

6. Mai 2015 Aus Von Linda

Artikelgebend sind Tipps für die neue Küche. Voll gestellte Arbeitsflächen und Schränke, die vor zwanzig Jahren mal modern waren: Wer eine neue Küche plant, hat meistens hohe Ansprüche – die Küche ist schließlich schon längst kein reiner Arbeitsplatz mehr. Für viele ist das Kochen zur Passion geworden, Familien halten sich in der Küche oftmals häufiger auf als im Wohnzimmer. Die neue Küche soll im Idealfall also ein gemütlicher Essplatz und Treffpunkt für Familie und Gäste sein. Nicht jeder aber verfügt über viel Platz, doch mit ein paar Planungstricks kann viel Stauraum gewonnen und die Küche optisch gestreckt werden.

    1. Tote Ecken ade: Nutzen Sie auch die Küchenecken aus. Für die sonst brachliegenden Flächen gibt es mittlerweile Schränke mit Dreh- und Schwenkauszügen, auch spezielle Eckschubladen sind in der Lage, viel Gerätschaft unterzubringen.
    2. In die Höhe bauen: Die Höhe der Wände sollte Sie bei kleinen Küchen voll ausnutzten. Theoretisch können Küchenschränke oder offene Regale bis unter die Decke reichen. So wird nicht nur jeder Zentimeter Stauraum ausgenutzt, sondern der Raum auch optisch gestreckt. Die oberen Etagen verwenden Sie praktischerweise für die Küchenutensilien, die Sie seltener gebrauchen.
    3. Innenleben zählt: Einige Küchenhersteller bieten Schienensysteme an, die an der Innenseite der Küchenschranktür angebracht werden. Der Platz lässt sich zum Beispiel für Gewürze oder Kaffeekapseln nutzen.
    4. Schlicht, aber oho: Grifflose, schlichte Fronten und Ordnung täuschen räumliche Weite vor, da nichts den Blick ablenkt. Die Küche wirkt sofort größer.
    5. Unten dunkel, oben hell: Wenn Sie für die Unterschränke einen dunkleren Farbton wählen als für die Oberschränke, sieht der Raum luftiger und damit größer aus.

Spot an: Montieren Sie LED-Spots unter Unterschränke und Regale, möglichst auf verschiedenen Höhen. Das verleiht der Küche mehr Tiefe und Struktur.

  • Aufklappen und Ausziehen: Nicht in jeder Küche ist Platz für einen großen Esstisch. Mit auszieh- und aufklappbaren Tischlösungen können Sie je nach Gästezahl variieren.
  • Auf der Spüle schnippeln: In kleinen Küchen sind Arbeitsflächen leider Mangelware. Um mehr Platz herbei zu zaubern, gibt es spezielle Schneidebretter für die Spüle. Einfach über das Spülbecken legen und so bei Bedarf mehr Fläche schaffen.
  • Einvernehmliche Trennung: Backofen und Herd müssen keine Einheit sein. In die Arbeitsplatte integrierte Kochfelder und der Backofen im Oberschrank – das spart Platz und sieht gut aus.
  • Auf Schmalspur setzen: Wer die Küche nicht so oft nutzt, kann auf besonders schmale Küchengeräte zurückgreifen. Geschirrspüler beispielsweise gibt es nicht nur in einer Breite von 60 Zentimetern, sondern auch als 45-Zentimeter-Varianten. Auch praktisch: ein sogenannter Tischgeschirrspüler.

 

Da man mit seiner neuen Küche und auch den Küchengeräten lange zufrieden sein möchte, bieten einige Hersteller einen besonderen Service an. An vielen Orten Deutschlands gibt es zum Beispiel Gerätevorführungen von Neff. Kunden haben dabei die Möglichkeit, Herd und Backofen live in Aktion zu erleben – das erleichtert die Kaufentscheidung enorm.

IMG: Thinkstock, iStock, KatarzynaBialasiewicz