Insekten-Stiche versorgen

22. August 2008 Aus Von Linda

Sommerzeit ist gleichzeitig auch die Hochzeit von Insekten. Neben harmlosen Krabbelviechern wie Marienkäfern und Raupen erfreuen sich aber auch Wespen, Bremsen, Mücken und ähnliches Getier bester Gesundheit. Viele Menschen werden beim Anblick dieser Insekten hysterisch – zu Recht. Denn von unangenehmem Jucken bis hin zur tödlichen allergischen Schock-Reaktion können Insekten-Stiche bösartige Konsequenzen haben. Zu allererst natürlich immer den Stachel aus der Wunde entfernen, aber dann? Die Beulen können oft sehr weh tun, je nachdem wie der Körper auf das Insektengift reagiert.

Was für Hausmittel gibt es gegen einen solchen Stich?

1. Ein angefeuchtetes Stück Würfelzucker auf den Stich legen. Die Flüssigkeit wird dadurch herausgezogen.
2. Stich mit einer Zwiebelscheibe, Zitronensaft und / oder Meerrettich einreiben. Essig ist auch zu empfehlen.

3. Bei einem Stich im Mund oder Hals empfehlen sich kalte Umschläge um den Hals und Eiswürfel-Lutschen, um eine Atemnot durch anschwellende Schleimhäute zu verhindern. Auf schnellsten Weg dann sofort einen Arzt aufsuchen. Es besteht sonst Lebensgefahr!
4. Arnika und / oder Teebaumöl helfen gegen Schwellungen und lindern Schmerzen weitestgehend.

Es darf unter gar keinen Umständen gekratzt oder gar AUFgekratzt werden. Sonst können Keime in die ohnehin schon durch das Insektengift genug belastete Wunde gelangen und schwere Entzündungen hervorrufen.
Wer im Übrigen außer Brennen und Jucken und der Schwellung weitere Beschwerden bekommt, beispielsweise Fieber oder Ähnliches, sollte definitiv schnellstmöglich zum Arzt.

Das Viehzeug lässt sich dabei angeblich mit Lavendelöl von Vornherein auf Abstand halten.