Die Haarbürste reinigen: So geht’s ganz einfach

Die Haarbürste reinigen: So geht’s ganz einfach

22. Juni 2012 Aus Von Linda

Um eine Haarbürste reinigen zu können, braucht man eigentlich keine großartigen Haushaltstipps, zumindest nicht wenn man mit dem guten Stück von vornherein pfleglich umgeht.

So gilt in diesem Fall wie so oft, dass regelmäßige kleine Reinigungsaktionen sehr viel weniger anstrengend sind als eine Mega-Puzaktion. Wenn man es erst soweit kommen lässt, dass die Haarbürste nicht nur voller ausgekämmter Haare steckt, sondern auch mit hässlichen Fusseln sowie hartnäckigen, klebrigen Resten von Haarspray und anderen Dingen verunstaltet ist, von denen man lieber nichts so genau wissen möchte, dann sind ein paar Profi-Tipps gefragt, mit denen man schnell und gründlich die Haarbürste reinigen kann.

Haarbürste reinigen: Grundvoraussetzungen

Die richtige Pflege der Haarbürste – egal ob teures Stück mit Naturborsten oder billige Plastikbürste – beginnt mit dem Entfernen der ausgekämmten Haare nach jedem Gebrauch. Dieser Punkt sollte eigentlich selbstverständlich sein, zumal ein Bad mit sauberer Bürste doch sehr viel schöner aussieht als mit einer solchen, die bereits mit Haarbüscheln verkrustet ist. Außerdem hilft diese einfache Maßnahme bereits vor der übermäßigen Ablagerung von Stylingprodukten, Fettresten und anderem Schmutz, da diese sich sonst auch gern an den zurückgelassenen Haaren festsetzen, ohne diese aber weniger Angriffsfläche bekommen.

Die Haarbürste reinigen mit Shampoo

Ist es aber doch soweit gekommen, dass sich ein regelrechtes Fell in der Haarbürste angesammelt hat, kann man zu einfachen Tricks greifen. Robuste, also nicht empfindliche Bürsten können einfach in einen verschlossenen Stoffbeutel verpackt in die Waschmaschine gegeben werden, auch eine Zeit des Einweichens in warmem Wasser mit einem Spritzer Spülmittel kann wahre Wunder bewirken.

Eine weitere Möglichkeit ist Shampoo. Mit diesem wird der Bürstenkopf gründlich eingeschäumt, das Ganze lässt man kurz einwirken und kämmt anschließend mit einem einfachen Kamm, der möglichst nicht zu eng stehende Zinken hat, aus. Der Schaum bewirkt, dass sich die Haare „entspannen“ und sich Knoten leichter lösen, sodass die Haare weniger fest in den Borsten hängen. Außerdem hilft er, oben angesprochene Schmutzreste zu lösen und zu beseitigen.

Bekommt man das Shampoo auf Plastikbürsten nur schwer zum Schäumen, hilft ein einfacher Trick: Das Shampoo kräftig in der Hand verrubbeln oder die Bürste einfach während der nächsten Haarwäsche reinigen, indem man das Shampoo auf dem Kopf zum Schäumen bringt, aus den Haaren auswringt und dann auf die Bürste aufträgt. Ganz Furchtlose kämmen sich auch einfach die einshampoonierten Haare mit der Bürste, doch anschließend sollte man gründlich auswaschen, was sich dabei womöglich in der eigenen Haarpracht verfangen hat.

Empfindliche Bürsten reinigen: Am besten sofort

Da solche Maßnahmen bei hochwertigen Naturborsten oder empfindlichen Holzgriffen mehr schaden als nutzen können, sollte man gerade bei solchen Haarbürsten unbedingt auf die sofortige Entfernung aller ausgekämmten Haare achten, um dem Schmutz erst gar keine Chance zu geben. Einmal die Woche kann man die Bürste zudem kurzzeitig in warmes bis heißes Wasser legen, bis Fett und Schmutz sich gelöst haben und unter fließendem Wasser abwaschbar sind. So bleibt auch die teure Haarbürste lange wie neu. Im Zweifelsfall sollte man aber gerade bei hochwertigen Bürsten schon beim Kauf auf Pflegehinweise achten oder den Profi befragen.
Bildquelle: Pixabay, deborahmiller56