Wasserwechsel im Aquarium

7. September 2010 Aus Von Linda

Ein Wasserwechsel im Aquarium sollte in regelmäßigen Abständen stattfinden, um das Gleichgewicht im heimischen Ökosystem zu gewährleisten. Bei diesem Vorgang sollte man jedoch einige wichtige Dinge beachten, um die Lebewesen nicht zu schädigen.

Fische die in einem See oder im Meer leben, leben in einem Ökosystem, das sich zum Beispiel durch Wasseraustausch (z.B. Wassereinspeisung durch einen Fluss), Bewegung und Zufuhr von Mineralstoffen selbst im Gleichgewicht hält.

Wasserwechsel im Aquarium – Warum ist das so wichtig?

Wenn man Lebewesen in einem Aquarium hält, dann muss man die Wasserqualität ständig konstant halten. Da ein Aquarium ein künstliches Ökosystem ist, sollten Sie regelmäßig eine Reinigung durchführen. Denn die Lebewesen verbrauchen die im Wasser enthaltende Mineralstoffe und sie geben organischen Abfall (z.B. Kot, Essensreste, Urin, abgestorbene Pflanzenreste) an die Umgebung ab.

Wasserwechsel im Aquarium – Was müssen Sie beachten?

Wenn Sie das Wasser in Ihrem Aquarium wechseln, dann wechseln Sie meistens nur einen Teil der Wassermenge aus. Denn die Lebewesen in einem Aquarium entstammen aus einem System, was sich selbst reinigt, indem es Abfallprodukte wegspült und Nährstoffe zuführt. Jedoch wird niemals das ganze System und die Stoffwechselprodukte ausgetauscht.

Wie oft und wie viel Sie das Wasser wechseln, kommt auf den Zustand Ihres Aquariums an. Aber Grundsätzlich wird ein Wasserwechsel alle zwei bis drei Wochen empfohlen. Hier werden dann 1/4 bis 1/3 des Aquariumwassers mit frischem Wasser ausgetauscht.

Sie können das Aquariumwasser mit einem Schlauch abfließen lassen oder mit einem Eimer abschöpfen. Wenn Sie sich für den Schlauch entscheiden, dann halten Sie diesen Schlauch in das Aquarium und saugen am anderen Ende die Luft an. Nun können Sie das Wasser in einen Behälter laufen lassen. WICHTIG: Bleiben Sie die ganze Zeit beim Aquarium, damit kein Fisch oder Pflanze angesaugt und verletzt wird. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie das Wasser nach und nach mit einem Behälter (z.B. Eimer) abschöpfen.

Bevor sie frisches Wasser dem Aquarium zuführen, sollten Sie den Wasserhahn einige Minuten laufen lassen. Damit das alte Wasser weggespült wird und das nachströmende Wasser  nicht  schadstoffbelastet ist. Zum Beispiel können Kupferanteile im Wasser tödlich für die Fische sein. Deshalb sollte man auch niemals die Warmwasserleitung aufdrehen, denn durch warmes Wasser lösen sich mehr Kupferteilchen von den Wasserleitungen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann kaufen Sie sich einen Wasseraufbereiter für Aquarien.

Lassen Sie das Wasser, dann einige Zeit stehen, damit es Zimmertemperatur annimmt. Fische sind nämlich sehr sensible Tiere und vertragen große Temperaturschwankungen nicht. Wenn Sie das frische Wasser einfüllen, dann sollte die Aquariumtemperatur nicht unter 20°Grad fallen.

Reinigen Sie zum Schluss nur noch den Filter und Ihre Fische werden sich im sauberen Aquarium wohlfühlen. Jedoch sollte der Filter mit Aquariumwasser gereinigt werden.