Waschmaschine entkalken: So wird’s gemacht!

Waschmaschine entkalken: So wird’s gemacht!

18. Juli 2011 Aus Von Linda

Wenn die Wäsche nicht mehr richtig sauber wird und der Stromverbrauch steigt, könnten Heizstäbe,  Wäschetrommel und Schläuche verkalkt sein. Je nach Härtegrad des Wassers und Alter des Geräts muss regelmäßig mit Entkalker, Essig oder Zitronensäure entkalkt werden. Egal ob Toplader, Frontlader oder Waschvollautomat: wir zeigen, wie man Verkalkungen sicher und schonend löst.


Wer kennt ihn nicht mehr, den Jingle von der Calgon-Werbung: „Waschmaschinen leben länger mit Calgon, kling kling.“. Doch was ist dran an der Angst vor dem Wasserschaden, weil die Waschmaschine ein Leck hatte? Kann Kalk wirklich die Maschine kaputt machen? Und woran merke ich, dass meine Waschmaschine verkalkt ist? Wie oft muss entkalkt werden und womit kann ich einem Schaden vorbeugen? Die Gefahr der Verkalkung hängt ganz vom Härtegrad des Wassers ab. Je nach dem sollte der Haushalt Maßnahmen ergreifen.

Härtegrad feststellen und regelmäßig entkalken

Wer den Härtegrad des Wassers seines Gebietes feststellen will, kann sich im Internet oder beim zuständigen Wasserwerk oder Umweltamt erkundigen. Liegen die Werte unter 4, ist die Verkalkung sehr schwach und es muss nur ca. alle 6 Monate entkalkt werden.

Bei höheren bis sehr hohen Werten, sollten Sie bei jeder Wäsche einen Entkalker-Tab oder handelsübliches Enkalker-Pulver beigeben. So wird das harte Wasser bei jeder Wäsche weich gemacht und kann so gar nicht erst schwerwiegende Ablagerungen verursachen.

Trotzdem sollte wenigstens einmal im Jahr separat entkalkt werden, um die Lebensdauer der Maschine zu garantieren und zu sparen.

Warum muss ich meine Waschmaschine entkalken?

Es gibt verschiedene Gründe, die für eine regelmäßige Reinigung und Pflege der Waschmaschine sprechen. Zwar könnte man annehmen, dass sich eine Waschmaschine bei jedem Waschgang selbst reinigt, aber je öfter sie läuft und je höher die Temperaturen des Wassers ist, mit umso mehr Ablagerungen ist zu rechnen.

Bei Verkalkung lässt die Waschleistung der Maschine nach und Sie verbrauchen mehr Waschmittel, um ihre Wäsche wieder sauber zu kriegen. Außerdem können verkalkte Heizstäbe nicht mehr die gewünschte Wassertemperatur erzeugen. Die Maschine verbraucht bis zu 30% mehr Strom und kann im schlimmsten Fall einen elektronischen Schaden nehmen oder einen Wasserschaden im Bad verursachen.

Waschmaschine entkalken: Mit Essig, Zitronensäure oder Entkalker?

In Drogerien und Supermärkten kann man mit einer recht flexiblen Preisspanne alle möglichen Produkte zum Entkalken aller möglichen Geräte kaufen. Damit kann man auch seine Kaffeemaschine entkalken. Solche Entkalker sind praktisch, denn bei ihrer Dosierung kann man nichts falsch machen und sie sind geruchsneutral.

Wer lieber auf umweltschonende Haushalsmittel und Tipps von Oma zurückgreift, kann auch Essigsäure benutzen. Essigsäure hat einen sehr starken Entkalkungseffekt, kann aber auch Kunststoffschläuche und andere Kleinteile angreifen.

Außerdem verbreitet Essig einen beißenden Geruch in Küche oder Bad, der auch später noch an der Wäsche sein könnte. Besser geeignet ist da die Zitronensäure. Sie riecht gut und schont die Schläuche.

Wie entkalke ich meine Waschmaschine am Besten?

Um die Maschine vollständig zu entkalken, sollte man einen Waschgang ohne Wäsche aber mit dem jeweiligen Entkalker durchlaufen lassen. Wenn man die Maschine zwischendurch anhält oder auf Einweichen stellt, kann der Entkalker optimal wirken.

Das Produkt kann im Hauptwaschgang entweder durch das Waschmittelfach oder in einer Kugel in die Maschine gegeben werden. Am Besten stellen Sie zusätzlich die höchste Temperatur für den Reinigungswaschgang ein.

Wer gerade eine neue Waschmaschine sucht, dem kann ich eine Waschmaschine unter www.siemens-home.de empfehlen.

Bildquelle: Pixabay/ RaphaelaFotografie