Marmelade, den Meisten läuft allein bei der Vorstellung an die klebrige Masse, schon das Wasser im Mund zusammen, denn viele Naschen das süße Fruchtpüree nicht nur zum Frühstück. Korrekterweise, darf eigentlich nur noch Konfitüre aus Zitrusfrüchten, Marmelade genannt werden, denn dieser Entscheid wurde schon 1982 festgelegt.
Nachdem es nun aber seit 2003 eine Sondergenehmigung gibt, darf im Inland auch Marmelade aus Erdbeere, Kirsche und anderen Früchten als Marmelade bezeichnet werden. Ausschließlich für das Ausland, muss dieser Art von Fruchtpüree, Konfitüre genannt werden.
Marmelade kann aus den verschiedensten Früchten hergestellt werden. Ob Aprikose, Erdbeere, Brombeere, Johannisbeere, Kirsche oder auch Kürbis, die klebrige Masse schmeckt einfach immer. Natürlich darf in einer fortschrittlichen Zeit auch etwas experimentiert werden, zum Beispiel indem man Ingwer oder Schokolade hinzufügt. Je nach Geschmack können die Früchte vor dem Kochen püriert oder aber ganz eingekocht werden. Für das gewisse Etwas, kochen viele auch eine Vanilleschote mit.
Die Österreicher haben Marmelade zum Beispiel fester, als alle anderen Länder, in ihre Ernährung mit aufgenommen. Ob auf Palatschinken oder in die Sacher Torte, Konfitüre zählt in diesem Land zum Grundnahrungsmittel. Aber auch die Deutschen essen gerne Marmelade. Morgens aufs Brötchen, auf Käse, auf Waffeln oder auch zu einem deftigen Hirschbraten. weiterlesen »
Gesichtspeelings gibt es in den Drogerien wie Sand am Meer, ob für trockene Haut, gegen Mitesser oder Pickel oder gegen schnell fettende Haut, für jedes Problem und jeden Hauttyp ist das Passende dabei. Doch weiß man bei den meisten Gesichstpeelings nicht wirklich, was alles für Inhaltsstoffe in dem Peeling drin stecken, deswegen kann man sich auch Peelings ganz einfach zu Hause selber machen, ohne großen Aufwand und mit Lebensmitteln aus dem Kühlschrank.
Die meisten käuflichen Gesichtspeelings enthalten neben Mitteln aus der Küche oft auch noch Konservierungsstoffe, die nicht unbedingt allzu gut sind für die Haut. Aus diesem Grund ist es sowohl für die Haut als auch für den Geldbeutel von Vorteil, sich Gesichtspeelings einfach selber anzurühren, zumal man dann auch weiß, was man sich eigentlich in das Gesicht schmiert. weiterlesen »
Sommer, Sonne, Eiscreme? Ach Quatsch! Eis geht immer.
Zu jeder Jahreszeit, zu jeder Tageszeit, Eis kann man immer und überall essen. Frei nach dem Motto “‘Satt’ heißt nicht, dass kein Eis mehr reinpasst”. Nun ist Eis ja in den verschiedensten Varianten zu haben und alle schmecken sie himmlisch - gehen aber doch ein wenig ins Geld. Da stellt sich doch die Frage: Gibt es nicht einen Trick, eine billige Alternative zum Selbermachen?
Ja, gibt es. Und die ist nicht nur ruckzuck gemacht, sondern auch noch idiotensicher in ihrer Einfachheit. Und deshalb machen wir heute - Fruchteis. Was man für dieses Rezept braucht ist sehr sehr überschaulich. Gefrorene Früchte, Milch, Puderzucker und wenn man mag auch noch ein wenig Schlagsahne.
Und so wird’s gemacht. Die gefrorenen Früchte (bei mir waren es Himbeeren aus dem Tiefkühler, es funktioniert aber natürlich auch mit Erdbeeren, Blaubeeren oder jedem anderen gefrorenen Obst. Hauptsache es ist kalt und hart und nicht gerade ein riesiger Klumpen) werden in den Mixer gegeben. Alternativ geht es auch mit dem Pürierstab, hier läuft man aber Gefahr, sich und die Küche einzusauen. Die gefrorenen Früchte werden jetzt also zu schönem Eismus verarbeitet. Drei, vier Minuten zerkleinern im Mixer sollten es tun. Je nach Augenmaß ist es dann fertig, wenn die Masse eben angenehm breiig ist. Jetzt kommt ein Schluck Milch hinzu. Bitte beachten - ein Schluck! Das Mus soll nicht darin schwimmen oder ertrinken, es soll damit gebunden werden. Also - ein Schlückchen Milch hinein und nochmal vermengen. Dann im Anschluss ein paar Löffel Puderzucker rein und wieder mixen. Ein bisschen abschmecken, je nachdem wie süß man es gerne möchte, gibt man eben mehr oder weniger Puderzucker hinein.
Und wer sein Eis besonders cremig mag, gibt eben weniger Milch und stattdessen etwas mehr Schlagsahne hinein.
Das Ganze ist ein Aufwand von nicht mal zehn Minuten und schmeckt einfach himmlisch!
Viel Spaß beim Nachmachen und verspeisen.
Nicht nur für Vegetarier, auch für den fleischessenden Bürger kann ein Gericht wie das Folgende eine durchaus leckere Abwechslung zum sonstigen Speiseplan sein: Gefüllte Champignons mit Frischkäse-Creme.
Wie man die zubereitet? Zuerst braucht man natürlich die Zutaten. Hier ist für ungefähr drei Personen geplant.
- Champignons, ca 300 - 400g (braun oder weiß, etwas größer)
- ein Päckchen Frischkäse
- 2 Eier
- Semmelbrösel
- eine Zwiebel
- Gewürze
- Kräuter (z.B. Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch)
- 1 Packung Gratin-Käse
Und so wird’s gemacht:
Erst einmal werden aus den Champignons die Stiele herausgedreht. Die Stiele beiseite legen und nachdem man genug zu füllende Pilzköpfe hat, die Stiele in kleine Stückchen schneiden. Dann eine Zwiebel in kleine Würfelchen schnibbeln. Diese mit den Pilzstückchen in eine Schüssel geben und die Packung Frischkäse mit rein tun. Als nächsten werden die beiden Eier zu dem Gemisch geschlagen. Und nun alles gut verrühren. Es sollte eine recht flüssige Masse entstehen.
Diese wird jetzt solange mit Semmelbröseln angedickt, bis es schön pampig ist und ein bisschen Konsistenz hat. Jetzt kann man nach Herzenslust würzen, es empfiehlt sich allerdings, hauptsächlich Pfeffer und Salz zu benutzen. Und als Letztes noch die Kräuter in die Masse. Nicht damit geizen, man will ja auch was schmecken!
So, die Creme ist fertig. Jetzt mit einem Löffelchenein bisschen von der Frischkäsemasse in die Champignon-Köpfe reinstreichen. Ab mit den Pilzen auf ein Backblech (das bitte gefettet oder mit Backpapier ausgelegt ist). Und als letztes den Gratinkäse drüber streuen.
Das Ganze bei ungefähr 170°C zwischen 15 und 20 Minuten backen. Einfach immer mal gucken, wenn der Käse eine angenehm braune Farbe hat, ist das Essen fertig.
Dazu kann man Kroketten servieren, Pommes, Gnocchi, Ofenkartoffel oder was auch immer man möchte, Rezepte sind schließlich da um abgewandelt zu werden.
Wir haben zu den Pilzen Nudeln in Sahnesauce gegessen!
Es ist Weihnachten und Besinnlichkeit herrscht überall. Von grünen Nadelbäumen, Männern in roten Mänteln, Schnee und Geschenken abgesehen ist allerdings auch etwas anderes ganz typisch für die Weihnachtszeit: Schlemmen. Der Weihnachtsbraten, der Schoko-Adventskalender und natürlich die immer gefüllte Plätzchendose machen den Dezember zu einem Monat des Schmausens.
Ein besonders schönes Plätzchen-Rezept ist das Folgende.
Karamell-Kekse mit Erdnüssen
Zutaten
Für den Plätzchenteig:
-200 g Mehl
-1 Eigelb
-75 g Puderzucker
-125 g Margarine
-1 Pck. Vanillezucker
-1 EL Zitronenaroma / Zitronenschale
-1 TL Backpulver
-1 EL Erdnussbutter
Für obendrauf:
-400 g Erdnüsse, ungesalzen
-300 g Zucker
-25 g Butter
Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und gut verkneten. Ist der Teig eine schöne Masse, ab damit in den Kühlschrank für mindestens eine Stunde.
Hat man ungeröstete Erdnüsse eingekauft, kann man diese jetzt in der Pfanne ohne Zugabe von Öl rösten. Der Backofen wird inzwischen auf 175° C vorgeheizt. Den Teig nach seiner Ruhezeit im Kühlschrank rausholen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Am besten Kreise ausstechen. Die Plätzchen dann auf einem Blech (am besten mit Backpapier auslegen) für rund 10 Minuten in den Ofen schieben.
Danach abkühlen lassen.
Für den Belag gibt man den gesamten Zucker ohne etwas anderes in eine Pfanne und dreht die Hitze stark auf. Es dauert eine Weile, aber irgendwann schmilzt er und karamellisiert. Dann das Stückchen Butter unterrühren und auch einen Schluck Wasser. Im Anschluss die Erdnüsse hinzu (die kann man vorher auch in beliebig große Stücke hacken) und rühren, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist.
Zum Schluss werden mit einem Löffel kleine Portionen der Erdnussmasse auf die Plätzchen gegeben. Noch ein bisschen andrücken und dann nur noch auskühlen lassen - fertig! Und unwahrscheinlich lecker.
Nudeln essen wir ja alle mit Begeisterung. Ob als Spaghetti oder in anderer Form ist dabei Nebensache. Und Nudeln schmecken bekannterweise recht gut mit Tomatensauce.
Hier ein einfaches Rezept für Tomatensauce - gut zu benutzen, wenn man nicht viel Zeit oder einfach keine Lust hat, großartig “fantasievoll” zu kochen.
Zutaten:
- Ketchup
- Butter
- Gewürze
- Kräuter (wahlweise)
Den Ketchup in eine Pfanne geben und erwärmen. Nicht übertreiben, das Ganze soll nicht blubbern und kochen. Ein Stückchen Butter dazu - das kann so groß sein, wie man eben mag. Je mehr Butter, desto cremiger beziehungsweise auch süßlicher schmeckt die Sauce am Ende, wenn sie fertig ist. Schön umrühren. Wem die Konsistenz etwas zu dicklich ist und wenn sie flüssiger werden soll, vorsichtig ein paar kleine Schlucke Wasser hinzugeben.
Dann würzt man nach Geschmack und Vorliebe. Ich nehme Salz, Pfeffer, Paprikapulver und ein bisschen Chili. Man kann aber auch Curry reinstreuen oder worauf man sonst eben gerade Lust hat. Anschließend, kurz bevor man serviert, kommen Kräuter hinzu. Entweder frische oder getrocknete. Passend sind Petersilie und Basilikum, im Ausnahmefall, wenn man es nicht übertreibt, auch mal Schnittlauch.
Wer es gerne besonders cremig mag, kann bei der Zubereitung auch etwas Sahne in die Sauce geben. Je mehr Sahne, desto heller wird sie auch.
Vorm Essen über die Nudeln geben, nach Belieben Parmesan oder so drüber und fertig ist eine extrem simple, wandlungsfähige und leckere Tomatensauce.
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Hunger.
Es gibt ja nun wirklich nicht viel, was köstlicher ist als ein Auflauf.
Kombiniert man dieses prinzipiell schon schmackhafte Gericht nun mit etwas herrlichem wie Lachs und auch noch Rahmspinat, dann hat man ein nahezu tödlich leckeres Essen.
Was brauchen wir also für dieses wirklich nicht schwer zuzubereitende Schmankerl an Zutaten?
Wir gehen mal von zwei Personen aus, die mitessen wollen.
- eine Packung Rahmspinat
- zwei Scheiben Lachsfilet
- ein Becher Sahne
- eine Zehe Knoblauch
- zwei Eier
- eine Packung Gratin-Käse (oder so)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, im Bedarf auch getrocknete Kräuter wie z.B. Petersilie oder Schnittlauch)
Und so gehts. Den Rahmspinat in einen Topf geben und darin bei mittlerer Hitze auftauen und erwärmen. Am besten mit einem Schluck Wasser dazu. Die in kleine Stückchen geschnittene Knoblauchzehe ebenfalls da hinein. Spinat nach Belieben salzen. en Fisch unter warmen Wasser abwaschen, dann trocken tupfen und beiseite legen. In einem Becher die Sahne, die Eier und die gewünschten Gewürze in bevorzugter Menge und Intensität verrühren.
Jetzt eine Auflaufform herausholen. Den Spinat hinein tun, den Lachs in den Spinat legen und ein bisschen damit bedecken. Schließlich die Sahne-Ei-Mischung drübergießen. Soweit, so gut, jetzt kommt noch ordentlich Käse auf das Ganze drauf.
Rein in den Ofen. Ungefähr 200 °C einstellen und den Auflauf gut und gerne ein halbes Stündchen brutzeln lassen. Hin und wieder aber mal nach ihm gucken. Ist der Käse schön zerlaufen und leicht angebräunt, ist der Auflauf in der Regel fertig. Riecht man dann ja auch!
Guten Appetit!
Selbst kochen kann man nicht immer, das haut zeittechnisch heutzutage kaum noch hin.
Hat man aber doch mal die Ruhe und Zeit ist ein selbstzubereitetes Essen das Beste überhaupt.
Heute stelle ich euch mal mein Lieblings-Rezept für selbstgemachte Tomatensuppe vor. Es dauert zwar eine Weile, ist aber an sich sehr einfach und extrem köstlich.
Was brauchen wir also an Zutaten?
Für drei Leute nimmt man so in etwa:
- zwei Zwiebeln
- eine Knoblauchzehe
- ungefähr anderthalb Kilo Tomaten
- 5oo ml Wasser, ein Würfel Gemüsebrühe
- Olivenöl
- ein Becher Schlagsahne
- zwei Mozzarella
- Gewürze: Pfeffer, Salz, Basilikum, bei Belieben Petersilie, Paprika, Chili, etc. pp.
Los geht’s mit dem leidigen Zwiebeln schneiden. In kleine Stückchen. Den Knoblauch auch gleich zu kleinen Würfelchen verarbeiten. Jetzt ungefähr die Hälfte der Tomaten schneiden. Ebenfalls in Würfel, muss aber nicht so superklein sein. Zwiebeln und Knoblauch in einen großen Topf geben und in Olivenöl erhitzen beziehungsweise leicht anbraten lassen. Währenddessen die restlichen Tomaten schneiden. Sind die Tomaten fertig geschnipselt, in den Topf damit.
Wasser und den Gemüsebrühe-Würfel dazu. Deckel drauf und nun das Ganze in Ruhe bei mittlerer Hitze vor sich hin brodeln lassen. Das Gerät, mit dem man die Suppe umrührt (Holzlöffel, Plastiklöffel oder was auch immer), dabei bitte nicht im Topf belassen. Der Geschmack überträgt sich sonst leicht auf das Essen. Am Besten wirklich nur beim gelegentlichen Umrühren den Löffel reinstecken.
Hat das Ganze nun gut und gerne zwanzig Minuten vor sich hin geblubbert, holt man den Pürierstab raus. Rein in den Topf und die Suppenbestandteile ordentlich durchpürieren. So lange, bis es halt so klein ist, wie man es gerne möchte. Im Anschluss kommt der Becher Sahne in die Suppe und dann wird gewürzt. Viel Salz und Pfeffer, wer mag auch gerne Paprika, Chili, Oregano. Je nach Geschmack. Einmal schön umrühren.
Dann die beiden Mozzarella in grobe ungefähr kieselgroße Stückchen schnibbeln und in die Suppe schmeißen. Hitze runterdrehen und das Gemisch noch so fünf Minuten auf der warmen Herdplatte lassen. Umrühren. Bei Bedarf nachwürzen. Ein bisschen frischen Basilikum rein.
Fertig!
Schmeckt besonders lecker, wenn man dazu Bruschetta oder diese kleinen Ofen-Baguettes isst.
Jeder Liebhaber von Pizza kennt seinen Italiener oder auch Lieferservice und hat seine Favoriten. Ob nun Tomate, Hawaii, Peperoni, Thunfisch - oder wie auch immer – jeder nach seinem Geschmack.
Haben Sie denn schon einmal süße Pizza probiert, wie zum Beispiel mit Himbeeren und Mozarella? Klingt sicher nicht ganz normal, aber durchaus lecker. Bei meinem Besuch in Südamerika bin ich auf dieses Phänomen der süßen Pizza gestoßen. Ehrlich gesagt hatte ich schon meine Zweifel, ob das wirklich schmeckt.
Bislang ist diese Variante auf dem deutschen Markt nicht alltäglich zu finden, aber außerhalb unserer Landesgrenzen durchaus auf den Speisekarten.
Die Zubereitung kann variieren, aber an für sich gehört auf jede Pizza der Käse. Dieser kommt jedoch als erstes auf den gewöhnlichen Pizzaboden, ansonsten wären die süßen Leckereien im Geschmack vom Käse überdeckt, der außerdem sehr mild sein sollte und nur zur Geschmacksunterstreichung dient. Bei den meisten Rezepten findet man auch süße, dickflüssige Kondensmilch – nicht mit der für den Kaffe vergleichen.
Wer es die Kombination gar nicht probieren möchte, kann natürlich auf das Milchprodukt verzichten – ist dann allerdings nicht mehr im originalen Sinn. Ich habe auf einer englischen Internetseite sogar ein Rezept für „deutsche Schokoladen Pizza“ gefunden – bestehend aus weißer Schokolade, Kokosnussflocken, Pekannuss (ähnlich den Walnüssen) und süße Kondensmilch. Was daran nun deutsch sein mag ist fraglich. Wer auf Schokolade, Früchte und Pizza auf dem Speiseplan nicht verzichten will, der sollte es mal mit einer Kombination der Produkte probieren.
Meine Favoriten sind weiße Schokolade mit Erdbeeren und Pizza mit Vollmichschokolade oder dunkle Schokolade und Kokosflocken – ebenfalls mit ein wenig Käse. Ungewöhnlich, aber sehr lecker.
Guten Appetit!
Na, ist euch was aufgefallen? Es ist Frühling! Alles grünt und blüht und besonders fleißig an dieser Stelle ist der Löwenzahn. Gelb, gelb, gelb, wohin man auch schaut. Und warum nicht etwas Nützliches aus Mutter Naturs Gegebenheiten zubereiten? Löwenzahn-Honig. Er ist sehr sehr lecker und gar nicht so schwierig herzustellen.
1. Als Erstes nimmt man sich eine Tüte und geht Löwenzahn-Blüten sammeln. Dabei bitte das grüne Drumherum stehen lassen, wirklich nur die gelben Blüten pflücken. Davon soviel, bis das mitgebrachte Beutelchen voll ist oder das Gefühl entsteht, das wäre jetzt genug. Auf ungefähr drei Hand voll sollte man aber schon kommen.
2. Beim nächsten Schritt die Blüten daheim in einen angemessen großen Topf geben und einen Liter Wasser drüber gießen. Deckel drauf und ein paar Stunden ziehen lassen.
3. Im Anschluss wird der Topfinhalt zum Kochen gebracht. Ist das passiert, kann man die Hitze am Herd ausschalten, den Topf aber auf der Platte lassen. So kühlt es ganz langsam ab. Die Mischung jetzt über Nacht ziehen lassen.
4. Am nächsten Morgen nimmt man sich ein Sieb und gießt die Flüssigkeit in einen anderen Topf um. Die Blüten werden entsorgt. Jetzt ein Kilo Zucker in die Flüssigkeit tun.
5. Etwas Zitronensaft (gibt’s in jedem Supermarkt) für den Geschmack dazu spritzen. Unter Rühren aufkochen, dann die Hitze runterschalten und die Tinktur so lange vor sich hinkochen lassen, bis sie Fäden zieht. Da muss Geduld mitgebracht werden, denn das kann ein paar Stündchen dauern.
6. Die Konsistenz sollte so werden, wie normaler Waldhonig aus der Kaufhalle. Um zu überprüfen, ob dies erreicht ist, einfach ein Löffelchen abschöpfen und auf einem Teller abkühlen lassen.
7. Ist man zufrieden mit der Konsistenz, füllt man seinen Löwenzahn-Honig in Gläser ab und kann ihn ab sofort als Brotaufstrich oder zum Süßen etc. verwenden. ![]()