Haustiere zu halten ist etwas schönes, es macht Freude und bringt Abwechslung und Bewegung ins Familienleben. Tierhaare sind dabei allerdings ein Nachteil. Es ist nämlich nicht unbedingt leicht, diese von Textilien zu entfernen, da sie extrem hartnäckig an der Kleidung haften.
Im Endeffekt gibt es keine Patentlösungen, aber zumindest mehrere Ansätze, Tipps und Tricks, um Tierhaare erfolgreich von Textilien zu entfernen. Gerade wenn Allergiker zu Besuch kommen, sollte man besonders sorgfältig bei der Reinigung sein. weiterlesen »
Wie man ein Möbelstück richtig, reinigt und pflegt, so dass es trotz Alter und Geschichte noch immer hübsch aussieht, darüber ranken sich im Internet die abenteuerlichsten Geschichten. Manche schwören auf Bodylotion als Möbelpolitur, andere empfehlen gar Schuhcreme als Reinigungsmittel für Holz. Hier mal ein Überblick, was wirklich hilft und wovon man eher die Finger lassen sollte.

Möbel polieren ist nicht gleich Möbel polieren. Ein Pflegemittel sollte immer auch auf das Material abgestimmt sein. Chemisch behandelt und lackierte Flächen sind zwar weniger anfällig, können dennoch verschmieren oder unschöne Verfärbungen davontragen, wenn man sie mit dem falschen Mittel behandelt. Lackierte Flächen reinigt man am besten mit einem weichen Tuch erst von Staub, bevor man mit einer speziell abgestimmten Möbelpflege poliert. Tipps wie Bier als Möbelpflege können hingegen das Material aufweichen, so dass das Holz darunter aufquillt.
Bei Massivholz und Antik-Möbeln sollte man ebenfalls immer erst Staub und Flecken mit fusselfreien Tüchern entfernen, bevor man eine Pflege auf Öl- oder Wachsbasis aufträgt. Bei wertvollen Möbeln sollte man unbedingt vorher einen Experten oder Schreiner um Rat fragen, damit man die Oberfläche nicht versaut. weiterlesen »
Das fröhliche Spiel ‘Möbel rücken’ und Renovieren steht in so gut wie jedem Haushalt nach ein paar Jahren zur Debatte. Doch wie soll das Zimmer gestaltet werden? Soll eine neue Einrichtung gekauft werden oder einfach die alte neu platziert werden? Und vor allen Dingen wie sieht die Küche, das Esszimmer oder der Garten nachher aus?
Einzelne Räume oder die gesamte Wohnung sollen renoviert werden. Jetzt ist viel Phantasie gefragt, um sich alles genau genau vorzustellen und zu planen. Im Kopf schwirren sicher viele neue Ideen für den Raum herum. Die Couch kommt dorthin und der Fernseher in diese Ecke. Ob es wirklich gut passt und wie es im Endeffekt aussieht, stellt sich aber erst hinterher heraus.
Gut ist es da eine kleine Hilfe beim Möbel rücken an die Hand zu bekommen und das möglichst noch bevor es losgeht. Um bei der Planung auf Nummer sicher zu gehen, gibt es einige Hilfeprogramme für den PC oder Mac. Mit ihnen kann man die Renovierung schon einmal vorab durchspielen, mit einem Mausklick die Tapete wechseln oder den Schrank verrücken bis es gut aussieht.
Im Internet gibt es kostenlose Programme, welche für den heimischen Computer herunter geladen oder online genutzt werden können. So lassen sich unzählige Varianten ausprobieren und man stellt sicher, das der neue Schrank aus den Möbelhäusern wirklich in die Wohnung passt. Mit dem IKEA Homeplaner können zum Beispiel ausgewählte Schränke und Einrichtungen aus dem Sortiment des Möbelhauses in den aufgezeichneten Wohnraum integriert werden. Außerdem gibt es hilfreiche Tipps für die weitere Raumgestaltung.
Für Profis und solche Raumplaner, die tiefer in die Materie einsteigen wollen, empfiehlt sich die Software 3D Innenarchitekt DX. Mit diesem Programm wird der Grundriss des Hauses aufgezeichnet, Tapeten, Möbel, Bodenbeläge, Küchen, Lampen, Tische und vieles mehr per Mausklick in die Zimmer gestellt und in einem 3D Rundflug in Ruhe angesehen. Auch die Lichtverhältnisse werden berücksichtigt.
Und nach getaner Arbeit geht es dann zum musikalischen ‘Möbelrücken‘.
Unschöne Fraßlöcher sind gerade in antiken Möbelstücken ein großes Ärgernis. Doch nicht nur der gepflegte Anblick der Antiquität wird dadurch ruiniert, Holzwürmer können innerhalb von kürzester Zeit die Holzplatten eines Schrankes porös werden lassen. Ganze Holzstücke werden komplett ausgehöhlt von den hungrigen Biestern. Und das ist besonders im Dachgebälk eines Hauses gefährlich und kann zu bösen Unfällen führen.
Doch was tun, um die unliebsamen Schädlinge ein für alle Male los zu werden? Eine Vielzahl von chemischen ‘Bomben’ wird hier gerne vom Fachhändler empfohlen, doch es muss nicht immer gleich zu teuren und umweltschädlichen Mitteln gegriffen werden. Ganz einfache Hausmittel helfen oft schon aus um die Schätze von Omas Dachboden vor dem Verfall zu retten.
Zu hohe oder tiefe Temperaturen kann der gemeine Holzwurm gar nicht ab. Hat man zum Beispiel die Möglichkeit den geliebten Einbauschrank über Nacht in ein Tiefkühllager (z.B. beim örtlichen Metzger) zu stellen wird der Schädling buchstäblich tiefgefrohren. Hier aber bitte aus hygienischen Gründen eine Plastikfolie oder Plane um den Gegenstand wickeln. Auch eine sehr kalte Winternacht auf dem Balkon sollte ausreichen um den Holzwurm zu bändigen.
Generell heißt es, dass dem Vielfraß in zentral geheizten Räumen die Luft zu trocken ist und er daran irgendwann zu Grunde geht. Doch diese Maßnahme ist wohl etwas Zeitaufwendiger. Das Heißluftverfahren macht den Biestern da schon etwas mehr Dampf. Möbelstücke sollte hierbei in einer speziellen Kammer unter kontrollierten Bedingungen heiße Luft zugeführt werden. Die Temperatur sollte ca. 60°C betragen, da ab 54°C das Eiweiß der Schädlinge gerinnt. Bei kleineren Holzgegenständen kann man Heißluftpistolen benutzen, mit entsprechendem Abstand (ca. 5 cm) versteht sich, da sonst sehr schnell Brandflecken auftreten. Die Austrittsstelle des Holzmehls verrät die Stelle im Holz wo der Wurm aktiv ist. Von dort wandert er in Richtung der Holzmaserung. Alternativ kann man gezielt mit einem Föhn jedes der auffindbaren Holzwurmlöcher etwa 20 Sekunden belüften, auch das sollte den Tierchen den Gar ausmachen.
Holzwürmer fühlen sich von Eicheln magisch angezogen. Stellt man einen Teller mit Eicheln direkt an die befallenen Stellen lockt der Geruch die Würmer aus dem Holz zu den Eicheln. Dann können Sie diese entweder in die Natur zurück bringen oder anderweitig entsorgen. In wie weit diese Methode wirklich funktioniert sei dahin gestellt. Erfolgreich erprobt habe ich sie jedenfalls noch nicht. Aber diese ist definitiv die einfachste.
Achtung! Die Holzwürmer kriegt man recht schnell klein, das Problem sind aber häufig die Eier. Diese sind wesentlich resistenter und überdauern schon mal eine frostige Nacht im Kühlhaus oder die Feuerprobe mit der Heißluftpistole. Daher empfehle ich jede Prozedur ausreichend lange anzuwenden, damit die ungeschlüpfte Brut kurze Zeit später nicht für den gleichen Ärger sorgt.
Und wenn das alles nicht Hilft, dann gibt es immer noch die chemische Behandlung, diese würde ich aber aus Gründen der Umweltbelastung erst als aller letzten Schritt empfehlen. Auch folgen für die Gesundheit gerade älterer Mensch sind nicht immer sofort absehbar.
Bettwanzen sind keine schöne Angelegenheit, allerdings auch nichts, wofür man sich schämen muss.
Bettwanzen müssen nicht immer Ursprung mangelnder Hygiene und Sauberkeit sein, denn haben sie einmal zugebissen und Blut gesaugt, können sie ein halbes Jahr überleben, ohne sich Nachschub besorgen zu müssen. Sie können also unbemerkt eine ganze zeitlang überleben und aufgrund ihrer Größe, die oft nicht mehr als ein paar Millimeter beträgt, auch häufig übersehen werden.
Einfangen kann man sich die Bettwanzen übrigens nahezu überall: Auf Reisen im Urlaub, im Umzugswagen, in antiken Möbeln und allen öffentlichen Einrichtungen. Irgendwann aber machen sie sich wieder bemerkbar und sie spüren ihre Opfer durch deren Körperwärme auf. Bettwanzen sind nachtaktiv und haben somit ein leichtes Spiel, sich tagsüber in den Bettritzen zu verstecken.
Da aber niemand Bettwanzen in seinem Bett haben will, gilt es die Bettwanzen zu bekämpfen und zu vernichten. Und da hilft leider nur die Chemiekeule; natürliche Mittel oder noch so gründliches putzen können der robusten Bettwanze nichts anhaben.
100% Abhilfe schafft eigentlich nur ein Kammerjäger, der mit den richtigen Chemikalien die lästigen Schmarotzer abtötet. Er wird veranlassen, dass sie das Schlafzimmer soweit frei räumen, dass sie er alle Textilien mit einer chemischen Lösung besprühen kann, die den Bettwanzen unwiederbringlich das Leben kosten wird. Auch die Kleidung, alle Möbel bzw. Kommoden werden besprüht.
Danach darf man den Raum 3 Wochen nicht betreten und die Matratze sollte den Weg zum Sperrmüll finden, ebenso vielleicht auch gleich die Bettwäsche -allerdings erst nach der Behandlung. Damit die Bettwanzen sich nicht gleich auf den nächsten Wirt setzen.
Auch die schönsten Möbel hinterlassen einmal Spuren. Daher müssen Möbel gehegt und gepflegt werden. Denn der Schmutzteufel kann tief sitzen. Insbesondere Polstermöbel können hierfür sehr anfällig sein.
Polstermöbel aus Leder brauchen eher eine seltene Pflege. Es reicht schon, das Leder regelmäßig abzustauben. Das Leder kann gelegentlich auch mit einem weichen, angefeuchteten Tuch abgewischt und mit einem Woll- oder Ledertuch trockengerieben werden. Einmal im Jahr sollte das Leder mit einem Spezialpflegemittel behandelt werden. Lösungsmittel und Reinigungstenside sind zu vermeiden. Flecken sind sorgsam mit warmen Wasser und einem sauberen Tuch zu behandeln. Dabei sind erst die Flecken und dann die Polsterfläche abzuwischen und trockenzureiben. Anschließend sollte eine dünne Schicht Pflegemittel aufgetragen werden. weiterlesen »
Wer sich einen Einbauschrank zulegen will, der kommt meistens nicht eben billig davon. Die Dinger profitieren immer noch vom tollen Image früherer Zeiten.
Dabei kann heutzutage eigentlich jeder halbwegs motivierte Heimwerker seinen Schrank selbst bauen. Es braucht nur ein bisschen Planung, eine Messlatte und einen Stift und Papier. Zuerst sollte man sich beim Design des Schrankes nicht verkünsteln. Wände, Boden, Decke und gut ist. Die Türen sollten einfache Schwenktüren sein, und schon da ist die Aufhängung der Scharniere relativ schwierig.
Zu Anfang den benötigten Raum genau ausmessen. Dann kann man zum Baumarkt gehen und sich die Platten zuschneiden lassen. Da nimmt man am besten Spanplatten, die halten zwar nicht sooo lange, aber sind schön preiswert. Beim Zuschneiden der Bretter kann man sich auch gleich noch beraten lassen, wo die Löcher für die Scharniere platziert werden sollen. Leim muss man dann auch noch kaufen.
Wem das noch zu sehr in Richtung Tischler geht, der kauft etwas teurere Selbstbau-Kits direkt von den Bauhäusern. Da ist schon vorgeleimt, die Löcher sind auch schon gestanzt und es kommt einen immer noch billiger, als den Einbauschrank bauen zu lassen.
Wer kennt dies nicht? Auf Omas Dachboden verstauben nicht nur Kisten, sondern auch Möbel, die sich keiner mehr in die Wohnung stellen mag. Dabei sind diese noch nicht einmal defekt. Sie gefallen nur einfach nicht mehr. Doch weshalb weg schmeißen? Mit ein paar Handgriffen können sich gebrauchte Möbel in ein wahres Designermöbelstück verwandeln.
Was man dazu braucht? Etwas Phantasie, eine Priese handwerkliches Geschick und ein paar Stoffe, etwas Farbe und Schmirgelpapier.
Manche Holzmöbel kann man ohne größere Probleme vom alten Lack durch Schmirgelpapier entfernen. Dabei kann schönes Holz zum Vorschein kommen, welches entsprechend aufgearbeitet werden kann. Wenn man mal in Zeitungen die Kleinanzeigen ließt, sieht man schnell, wie teuer aufbereitete Möbel sind, bzw, wie teuer eine Aufbereitung ist. Also lieber selber machen.
Ist das Holz nicht mehr sonderlich ansehnlich, kann dieses nach dem anrauen neu lackiert werden. Vielleicht ja in grellen und bunten Farben?
Sitzflächen bei Polsterstühlen können neu bezogen und auch mit neuem Schaumstoff versehen werden.
Alte Schränke müssen noch lange nicht ausgedient haben. Auch diese können entweder abgeschliffen oder neu lackiert werden. Dabei zaubern ein paar Holzapplikationen, Farbtupfer oder dekorative Zierleisten wieder neues Leben auf die Außenwände.
Weshalb also die alten Schätze wegschmeißen? In jedem Möbelstück steckt ein gewisses Grundpotential. Mit einem Eimer Wasser, etwas Farbe und ein paar dekorativen Accessoire lassen sich die ältesten Stücke zu einem Designerstück umwandeln, dass niemand sonst in der Wohnung stehen hat.
Ein schöner Nebeneffekt ist sicher auch, dass sich Dachboden und Keller so von ganz alleine entrümpelt.