Archiv für "Ernährung"

Einkaufsfallen erkennen – damit der Einkauf nicht teurer wird als geplant

Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Haushaltsgeld

Ob man ihn täglich, einmal die Woche oder zweimal die Woche erledigt – jeder muss regelmäßig in den Supermarkt, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen.

Wer kennt es nicht? Man spaziert durch die Gänge des Örtlichen Plus, Penny, Rewe etc., packt hier etwas ein, was man braucht und da – und kriegt an der Kasse einen halben Herzinfarkt, als die nette Kassiererin einen mit dem Preis konfrontiert.

Vier klassische Einkaufsfallen tragen zu diesem Schockpreis bei, wer auf sie achtet, kann seine Ausgaben beim Einkaufen deutlich senken.

1. Wenn jemand hinter Ihnen steht und guckt, nichts entscheiden und einpacken. Kanadische Forscher haben nämlich festgestellt, dass man sich in dieser Situation in der Regel  das teurere Markenprodukt wählt.

Frau kauft ein © ralphbijker / flickr.com

2. Vermeiden Sie es, mit der Kreditkarte oder EC-Karte an der Kasse zu bezahlen. Es ist erwisen, und zwar erst zuletzt in vier neuen Studien von US-Wissenschaftlern, dass man weniger ausgibt, wenn man bar bezahlt. Vielleicht, weil man so mehrfach überlegt, wie das Haushaltsgeld eingesetzt wird, damit man nicht ständig zur Bank rennen muss.

3. Nicht von der Packungsgröße aufs Glatteis führen lassen! Verbraucherschützer stellten auch hier fest – Großpackungen sind bei Weitem nicht immer billiger als die kleinen. Wer wirklich wissen will, was günstiger ist, sollte immer den Preis pro 100g / 100ml vergleichen, denn nur der gibt Aufschluss.

4. Mit Planung einkaufen und auch Hamsterkäufe vermeiden. “Bis zu einem Drittel der Lebensmittel verderben dadurch”, meint die Einkaufsexpertin der Verbraucherzentrale in Hamburg. Und verschimmelte Lebensmittel, die man wegwirft, sind schlichtweg weggeworfenes Geld.

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Verstopfung oder Durchfall – Hilfe durch Hausmittel

Autor: Sarah Kommentare: 3 Kategorie: Gesundheit

Diverse Milchprodukte aus der Werbung versprechen es bereits seit Ewigkeiten – die Regulierung der Verdauung. Während man bei Activia und Co. allerdings nie so richtig weiß, was drin ist und wie und ob es überhaupt wirkt, lässt sich bei kleinen Hausmitteln relativ unkompliziert und in kurzer Zeit die Wirksamkeit feststellen.

–> Verstopfung <–
Ihr kann man schon mit Obst, Gemüse und regelmäßiger Bewegung zu Leibe rücken, denn all diese Dinge halten den Kreislauf und somit auch die Verdauung in Schwung. Wer den Salat aber einmal hat und unter einer hartnäckigen Verstopfung leidet: Fünf Dörrpflaumen oder aber Feigen in einer Tasse mit lauwarmen Wasser einweichen, am besten für mehrere Stunden oder aber über Nacht. Am nächsten Morgen die Flüssigkeit trinken und die Früchte essen. Ein weiteres, angeblich topsicheres Mittel ist, morgens und abends einen Löffel Olivenöl pur zu trinken.
Außerdem helfen Massagen in der Unterleibsgegend. Auf Abführmittel bitte verzichten, es sei denn, es ist mit dem Arzt abgesprochen.

Heidelbeeren © sskennel / flickr.com
Helfen bei Durchfall – Heidelbeeren

–> Durchfall <–
Ein guter Geheimtipp: Heidelbeeren essen. Der in ihnen enthaltene Farbstoff Anthocyan bekämpft schädliche Bakterien und macht Schluss mit Durchfall. Getrocknete Heidelbeeren gibts in der Apotheke, Heidelbeersaft bekommt man im Reformhaus. Zusätzlich dazu viel Hühner- oder Gemüsebrühe trinken. Der Körper verliert bei Durchfall nämlich eine Menge Wasser und Mineralien, dieser Verlust muss ausgeglichen werden, sonst wird man unnötig geschwächt.
Bananen wirken ebenfalls stopfend. Ein bis zwei am Tag (gerne auch als Breigemisch mit Zwieback oder Weißbrot) machen dem Durchfall in der Regel den Garaus. Auch Zimt wird als Insider-Hilfsmittel gehandelt.

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Rezept für leckere Tomatensuppe

8 Jul
Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Selbst kochen kann man nicht immer, das haut zeittechnisch heutzutage kaum noch hin.
Hat man aber doch mal die Ruhe und Zeit ist ein selbstzubereitetes Essen das Beste überhaupt.

Heute stelle ich euch mal mein Lieblings-Rezept für selbstgemachte Tomatensuppe vor. Es dauert zwar eine Weile, ist aber an sich sehr einfach und extrem köstlich.
Was brauchen wir also an Zutaten?

Für drei Leute nimmt man so in etwa:
- zwei Zwiebeln
- eine Knoblauchzehe
- ungefähr anderthalb Kilo Tomaten
- 5oo ml Wasser, ein Würfel Gemüsebrühe
- Olivenöl
- ein Becher Schlagsahne
- zwei Mozzarella
- Gewürze: Pfeffer, Salz, Basilikum, bei Belieben Petersilie, Paprika, Chili, etc. pp.

Los geht’s mit dem leidigen Zwiebeln schneiden. In kleine Stückchen. Den Knoblauch auch gleich zu kleinen Würfelchen verarbeiten. Jetzt ungefähr die Hälfte der Tomaten schneiden. Ebenfalls in Würfel, muss aber nicht so superklein sein. Zwiebeln und Knoblauch in einen großen Topf geben und in Olivenöl erhitzen beziehungsweise leicht anbraten lassen. Währenddessen die restlichen Tomaten schneiden. Sind die Tomaten fertig geschnipselt, in den Topf damit.

So könnte die Tomatensuppe aussehen © madaise / flickr.com

Wasser und den Gemüsebrühe-Würfel dazu. Deckel drauf und nun das Ganze in Ruhe bei mittlerer Hitze vor sich hin brodeln lassen. Das Gerät, mit dem man die Suppe umrührt (Holzlöffel, Plastiklöffel oder was auch immer), dabei bitte nicht im Topf belassen. Der Geschmack überträgt sich sonst leicht auf das Essen. Am Besten wirklich nur beim gelegentlichen Umrühren den Löffel reinstecken.

Hat das Ganze nun gut und gerne zwanzig Minuten vor sich hin geblubbert, holt man den Pürierstab raus. Rein in den Topf und die Suppenbestandteile ordentlich durchpürieren. So lange, bis es halt so klein ist, wie man es gerne möchte. Im Anschluss kommt der Becher Sahne in die Suppe und dann wird gewürzt. Viel Salz und Pfeffer, wer mag auch gerne Paprika, Chili, Oregano. Je nach Geschmack. Einmal schön umrühren.
Dann die beiden Mozzarella in grobe ungefähr kieselgroße Stückchen schnibbeln und in die Suppe schmeißen. Hitze runterdrehen und das Gemisch noch so fünf Minuten auf der warmen Herdplatte lassen. Umrühren. Bei Bedarf nachwürzen. Ein bisschen frischen Basilikum rein.

Fertig! :) Schmeckt besonders lecker, wenn man dazu Bruschetta oder diese kleinen Ofen-Baguettes isst.

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Wieviel Fett steckt im Käse?

Autor: Sarah Kommentare: 1 Kategorie: Essen & Trinken

Ob auf dem Brot, tonnenweise auf der Pizza oder überm Auflauf – Käse ist ein Lebensmittel, ohne das viele Menschen sich ihre Ernährung gar nicht mehr vorstellen können.

Dabei taucht jedoch des Öfteren Verwirrung auf, gerade bei Menschen die auf ihre Linie achten oder auf den Fettgehalt dessen, was sie konsumieren. Viele schrecken ja doch davor zurück wenn es heißt “Speisequark mit 40% Fett” – klingt immerhin total nach Kalorienbombe. Stimmt aber nicht.

Bringen wir also mal Licht ins Dunkel.

Käse © Jacob.Enos / flickr.com

Fett i. Tr. = Fett in Trockenmasse. Dieser Wert zeigt an, wieviel Fett der Käse hätte, wenn man ihm das Wasser entziehen würde. Der absolute Fettgehalt ist allerdings nicht so hoch – bei dem erwähnten Speisequark mit 40% Fett i. Tr. bedeutet das einen Gesamt-Fettgehalt von 12%. Das klingt doch gleich ganz anders.

Mit dieser kleinen Orientierungshilfe wissen Sie Bescheid, wieviel Fett ungefähr in Ihrem Käse steckt: Bei Frischkäse teilen Sie die i. Tr.-Angaben durch drei um den realen Fettgehalt zu ermitteln. Bei Weich- und Schnittkäse (beispielsweise Camembert oder Gouda) den Wert durch zwei dividieren. Bei Hartkäse darf man den absoluten Fettgehalt auf ungefähr zwei Drittel des i. Tr.-Wertes schätzen.

Und diese ganzen Fettgehaltsstufen? Da gibt es mager (weniger als 10% Fett in der Trockenmasse), fett (mindestens 40%) bis hin zur Doppelrahmstufe (mindestens 60%). Die genaue Aufschlüsselung der Fettgehaltsstufen findet sich hier.

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Die Milch macht’s – alles rund um die Milch

Autor: Sarah Kommentare: 1 Kategorie: Essen & Trinken

Sie ist nicht nur fürchterlich nahrhaft, sondern auch lecker – die Milch.
Ob aus dem Kühlregal, hocherhitzt, flüssig oder in Form von Käse – Milch und Milchprodukte liefern dem Körper nahezu alle Nährstoffe, die er braucht und sollten daher in keinem Haushalt fehlen.

Worauf ist dabei aber zu achten?

1. Milch verträgt nicht jeder. Asiaten und Afrikanern fehlt zum Beispiel das Enzym, das zum Verarbeiten von Laktose (Milchzucker) benötigt wird und auch der ein oder andere von uns leidet unter Laktose-Unverträglichkeit. Diese Menschen könnten stattdessen Sauermilchprodukte oder Käse essen, denn beides enthält wenig Laktose. Außerdem gibt es natürlich noch laktosefreie oder Soja-Milch im Angebot.

2. Es ist tatsächlich besser, Bio-Milch zu kaufen. Untersuchungen ergaben, dass Bio-Milch mehr gesündere Fettsäuren enthält. Vielleicht wegen der glücklicheren Kühe? ;)

Die Milch macht’s © Kyle May / flickr.com

3. Auch H-Milch sollte nach dem Anbruch schnell aufgebraucht werden. Generell gilt für jegliche Milch, nach Anbruch innerhalb von zwei bis drei Tagen austrinken, sonst verdirbt die Milch.

4. Ein Joghurt oder ein schönes Glas Milch ist besondersvor dem Zubettgehen zu empfehlen. Das gibt dem Körper einen idealen Kalzium-Nachschub für die Nacht und reduziert den Knochenabbau während des Schlafs.

5. Babys sollten bis zum Alter von einem Jahr keine Kuhmilch oder Kuhmilch-Produkte zu sich nehmen. Also auch keine Joghurts etc. Anderenfalls können sich Allergien bilden.

6. Teilentrahmte Milch ist am Besten. 3,5% Fett in der Vollmilch sind zwar übertrieben köstlich, da der Mensch tagsüber in der Regel aber eh schon zuviel Fett zu sich nimmt, ist dies eine gute Gelegenheit um ein wenig Fett einzusparen – also am Besten die 1,5% Fettanteil-Milch nehmen. Auf die 0,3%er sollte man allerdings lieber verzichten, da stecken zu wenige der fettlöslichen Vitamine A und D drin.

So, haben wir wieder was dazugelernt. :)

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Zucker in Nahrungsmitteln leicht erkannt

Autor: Sarah Kommentare: 0 Kategorie: Essen & Trinken

Heutzutage achten ja alle auf ihre Figur. Bloß nicht dick werden!, suggerieren einem nicht nur die Medien.

Gerade heute ist es allerdings auch sehr wichtig, genau zu gucken, was man isst. War früher noch alles selbst zubereitet, vom Pudding über den Kartoffelbrei bis hin zur Sauce zum Braten, gibt es heute Vieles ganz einfach fertig zu kaufen. Das vereinfacht das Leben ungemein, entzieht dem Verbraucher aber auch die Kontrolle über die Inhaltsstoffe seines Essens.

Heute beschäftigen wir uns mit versteckten Zuckern, denn in dem Bereich wird viel geschummelt. Was heißen die einzelnen Angaben und hinter was für anderen Namen tarnt sich Zucker noch?

Zucker en masse © f.eckerstorfer / flickr.com

Zuckerfrei - Hier sind wirklich nicht mehr als 0,5% Zucker drin.
Ohne Zuckerzusatz – Diesen Lebensmitteln darf kein Ein- oder Zweifachzucker zugesetzt sein. Sie können aber durchaus von Natur aus süß sein. Zum Beispiel Fruchtsaft enthält schon rein natürlich 5 bis 15% Zucker.
Ohne Zusatz von Kristallzucker – Kristallzucker bzw. Saccharose ist hier nicht enthalten. Dafür kann jede andere Zuckerart drin sein – und zwar auch in großen Mengen.

Außerdem – Tarnnamen für Zucker: Man kann grob feststellen, dass alle Lebensmittel, in deren Zutatenangabe etwas wie “-ose” auftaucht oder “sirup” im Namen trägt, gesüßt wurden. Je mehr Zutaten mit diesen Namensteilen auftauchen, desto verzuckerter ist das Lebensmittel. Beispiele? Fruktose, Maltose, Laktose, Glukosesirup, Invertsirup.

Also: Beim Einkauf, vor Allem für die Kinder, ruhig auch mal einen näheren Blick auf die Zutatenangaben werfen. Wir müssen nicht alle permanent auf Diät sein oder Kalorien zählen, aber gerade in unseren Zeiten des Fertig-Foods sollte man wenigstens versuchen, den Überblick über das zu behalten, was einem teilweise in der Kaufhalle angedreht wird.

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Kartoffelschalen – Giftig oder nicht?

Autor: Sarah Kommentare: 1 Kategorie: Essen & Trinken

Man kriegt ja irgendwie nie eine einheitliche Antwort zu dem Thema.
Während die einen behaupten, das Mitessen von Kartoffelschalen wäre hochgefährlich, da diese giftig seien, sind andere der festen Überzeugung, die Schalen seien gerade das Beste. “Da sind die meisten Vitamine drin.”

Aha. Was denn nun?
Es ist natürlich wahr, dass Kartoffeln über den Boden, in dem sie groß werden, Schadstoffe aufnehmen können. Die sind selbstverständlich in der Schale in größerer Konzentration enthalten, als in der eigentlichen Kartoffel.
Im Gegenzug aber die Frage – schälen wir unsere Möhren? Oder Erdbeeren? Für die würde ja ähnliches gelten…

Kartoffeln sind ein zentrales Nahrungsmittel in Deutschland © Pamela Heywood / flickr.com

Aber genug von den Spekulationen, die Fakten sind Folgende: Kartoffeln enthalten von Natur aus Solanin und Chaconin. In den Schalen ist davon mehr enthalten, als in der Kartoffel. Und ja, Solanin und Chaconin können Vergiftungserscheinungen und den Tod hervorrufen. Dazu müsste der Mensch ungefähr ein halbes Kilo rohe Kartoffeln essen oder aber vier bis zwanzig Kilogramm zubereitete Kartoffeln. Auf einmal. Ich bin gespannt, wer das schafft.

Wer sich also an Kartoffeln vergiften will, muss sich schon sehr anstrengen. Um aus meiner eigenen Erfahrung zu berichten: Ich esse Kartoffeln auch supergerne mit Schale. Die kleinen Triebe mache ich natürlich ab, aber ansonsten – es schmeckt gut und ich litt deswegen bisher nicht unter toxischen Anzeichen oder anderweitigen Krankheiten in meiner Küche umgefallen.

Also – Triebe ab, grüne Stellen bitte wegschneiden, dann kann man seine Kartoffeln beruhigt so genießen wie man sie eben am liebsten mag, ob mit oder ohne Schale! ;)

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