Sugaring: Zuckerpaste zur Haarentfernung selber machen

15. Mai 2012 Aus Von Linda

Wer das berühmte Sugaring selber machen möchte, braucht dazu nicht nur das passende Rezept für die Zuckerpaste, sondern auch ein wenig Geschick und Übung.

Ganz leicht ist die Anwendung der Zuckerpaste zur Haarentfernung nämlich nicht, schon gar nicht mit einer selbst gemachten Mischung. Doch wer vom Rasieren und Epilieren die Nase voll und statt dessen das Sugaring für sich entdeckt hat, dafür aber nicht jedes Mal zur Kosmetikerin rennen möchte, für den lohnt sich der Versuch allemal. Wie gesagt: Bei der ersten Heimanwendung sollte man nicht gleich zu viel erwarten, erst Übung macht den viel zitierten Meister. Doch einmal ist ja immer das erste Mal, daher sehen wir uns zunächst das Rezept für die Zuckerpaste an.

Sugaring selber machen: Rezept für Zuckerpaste

Das Gute am Sugaring ist, dass man nur zwei Zutaten braucht, um die Paste selber anzurühren. Selbst wenn der Versuch also erst einmal schief geht, ist dies kein großes Verlustgeschäft. Die Paste für das Sugaring besteht in ihrer Urform aus nichts weiter als Zucker und Zitronensaft, viele Kosmetikstudios geben in ihren hauseigenen Rezepten aber noch weitere Inhaltsstoffe zur Pflege der Haut dazu.

Zur Herstellung der Paste gibt man auf einen Teil Zitronensaft und einen Teil Wasser acht Teile weißen Zucker (also Beispielsweise je eine Vierteltasse Saft und Wasser auf 2 Tassen Zucker). Diese Mischung wird in einem Topf erhitzt, darf jedoch nicht zu heiß werden, da sie sonst anbrennt. Während unter ständigem Rühren die Flüssigkeit einreduziert, entsteht ein karamell-brauner Sirup, der immer zähflüssiger wird. Zum Test der Konsistenz lässt man einige Tropfen auf einem Teller abkühlen: Bilden diese eine klebrige, aber gleichmäßige und formbare Masse, ist die Zuckerpaste fertig. Nun muss sie nur noch abkühlen, damit man sich nicht verbrennt, und schon kann es mit dem Sugaring losgehen.

So funktioniert das Sugaring

Anders als zum Beispiel bei der Wachsmethode werden die Härchen an Beinen und Co. in Wuchsrichtung ausgerissen. Damit dies richtig funktioniert, muss die Paste aber entgegen der Wuchsrichtung aufgetragen werden, so kann sie sich gleichmäßig um das ganze Haar herumlegen und richtig greifen. Dann wird die Zuckerpaste mit kräftigen Rucken zentimeterweise von der Haut gezogen und nimmt im Idealfall alle Härchen mit. Wie beim Wachsen und Epilieren auch sind aber oft zwei Durchgänge nötig, um wirklich alle Haare zu entfernen.

Richtig angewendet ist das Sugaring weniger schmerzhaft, obwohl die Haare hier ja auch mit der Wurzel herausgerissen werden. Außerdem soll diese Methode sanfter zur Haut sein, da die Zuckerpaste nicht an der Haut, sondern nur an den Haaren klebt, zudem aus natürlich Zutaten besteht und dank deren Inhaltsstoffen sogar leicht pflegt. Damit dieser Effekt besonders hervorkommt, cremt man die behandelten Hautstellen im Anschluss meist mit einem Aloe-Gel ein, das kühlt und hilft, die entstehenden Rötungen zu mildern.

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