Spontan vs. Putzplan

5. April 2008 Aus Von Linda

„Mensch, die Küche sieht unter alles Sau aus. Na, putz ich die mal.
Mist, die Wäschetruhe quillt über… naja, was soll’s – ab in die Maschine und dann aufgehängt.“

So sieht es vielleicht in einem Haushalt aus, in dem spontan erledigt wird, was eben an Hausarbeit anfällt. So kriegt man seine Wohnung / sein Haus sicher sauber, es existieren aber auch Gefahren. Gibt es Mitbewohner die gerne mal den Schmutz „übersehen“ und der Löwenanteil der Arbeit an eine Person, die sich vielleicht etwas mehr nach Sauberkeit sehnt, abfällt? Schonmal schlecht. Wenn dann auch noch alle Parteien relativ faul sind, kann es auch schon mal passieren, dass wochenlang gar nichts gemacht wird und die Bude versifft.

Eine Alternative könnte ein Putzplan sein. Ein Putzplan kann man sich ähnlich wie einen Stundenplan vorstellen: Er ist nach Tagen unterteilt und darin wird vorher festgelegt, wann was erledigt wird. Montag wird vielleicht staubgesaugt. Und Dienstag und Donnerstag die Wäsche gemacht.

Welche Vorteile hat das? Zum Einen kommt man nicht in die Verlegenheit, Aufgaben vor sich herzuschieben. Zum Anderen ist es möglich, alle anstehenden Arbeiten gerecht zu verteilen. Hierbei kann man in einer Familie auch gerne mal seine Kinder mit einzubeziehen. Wenn die Große einmal die Woche in der Wohnung staubwischt oder der Kleine auch mal die Wäsche aufhängen muss, ist das pädagogisch sicher eine gute Sache. Dann lernen die Süßen gleich, dass eine Wohnung auch Arbeit macht, bei der alle helfen müssen.
Des Weiteren sind die Aufgaben dann so verteilt, dass immer mal wieder ein bisschen zu tun ist, aber nie ein Tag ganz für den Haushalt draufgehen muss. So hat man Wochenenden immer noch frei für Freunde und Familie.

Wer gewinnt also? Spontanität oder der Putzplan? Das muss jeder für sich entscheiden. 🙂