Pizzateig selber machen: So geht’s ganz einfach

20. Februar 2012 Aus Von Linda

Mit wenigen Handgriffen kann man ruckzuck einen Pizzateig selber machen und ihn dabei ganz den eigenen Gelüsten oder jenen der Gäste anpassen, egal ob er dünn und knusprig oder dick und fluffig werden soll.

Selbst ein einfacher Pizzateig kann schon unwahrscheinlich lecker sein, erst recht wenn man ihn dann mit richtig guten Zutaten belegt. Natürlich ist es vollkommen legitim, dabei einen fertigen Teig aus dem Kühlregal zu verwenden. Bevor man aber zu einer Backmischung greift, kann man auch mit wenigen Zutaten den Pizzateig selber machen, zumal das Endergebnis nach getaner Arbeit gleich noch mal so gut schmecken wird und man so wenigstens die Wahl hat, wie genau der Teig aussehen soll.

Pizzateig selber machen: Die knusprig dünne Variante

Eine möglichst dünne und knusprige Pizza bekommt mit einem Weizenmehlteig hin, allerdings braucht man idealerweise einen richtigen Pizzaofen, in welchem man die Pizza mit hoher Temperatur backen kann. Die meisten herkömmlichen Backöfen heizen nur bis auf 250°C hoch – Eine Temperatur, die für eine wirklich knusprige Pizza eigentlich noch zu niedrig ist. Wer es dennoch versuchen möchte, sollte den Ofen auf jeden Fall bis zur Maximaltemperatur vorheizen, die Umluft nutzen oder die Pizza auf einer speziellen Steinplatte backen. So wird die Hitze direkt in den Teig geleitet und sorgt für einen knackigen Boden.

Für eine runde Pizza benötigt man 125 Gramm Weizenmehl, das in eine Schüssel gesiebt wird. Ein Viertel Hefewürfel kommt in Krümeln dazu, außerdem eine Prise Salz, ein Esslöffel Öl, 70 Milliliter lauwarmes Wasser und nach Belieben ein paar gehackte Kräuter, die dem Ganzen einen gewissen Pfiff verleihen. Mit den Knethaken der Handrührmaschine kann man hieraus nun einen glatten Teig kneten, der solange bearbeitet wird, bis er nicht mehr klebt. Dies kann mitunter bis zu 10 Minuten dauern. Dann wird der Teig sofort auf dem Backblech ausgerollt, belegt und bei 280° Ober-/Unterhitze oder weniger auf der Steinplatte 8-10 Minuten goldbraun gebacken.

Noch ein Tipp: Wenn der Teig reißt und sich nicht über das ganze Backblech ausrollen lässt, sollte man noch etwas mehr Wasser einarbeiten, damit der Teig elastischer wird. Einfacher wird es natürlich, wenn man den Teig eine Weile ruhen und dank der Hilfe der Hefe etwas aufgehen lässt. Mit dem vermehrten Volumen lässt er sich leichter über dem Backblech verteilen, wird aber unter Umständen nicht mehr so dünn, wie es eigentlich geplant war.

Hefeteig für Pizza: Locker und luftig

Die dicke, lockere und fluffige Variante des Pizzateigs ist vor allem in den USA sehr beliebt, kommt aber auch bei uns gern auf den Tisch. Hierfür braucht es vor allem Geduld, denn der Teig muss einige Zeit ruhen, um sich richtig schön entfalten zu können. Für eine runde Pizza nimmt man 300 Gramm Weizenmehl und mischt es mit einem halben Teelöffel Backpulver sowie einer Prise Salz. Derweil löst man einen halben Hefewürfel in zwei Esslöffel Öl und 150 Milliliter lauwarmem Wasser auf, idealerweise mit einer Prise Zucker oder Honig, damit die Hefe etwas Starthilfe bekommt.

Die Hefemischung und die Mehlmischung werden dann zu einem glatten Teig verarbeitet, der einige Minuten lang bearbeitet werden sollte. Nach zehn Minuten Ruhezeit knetet man den Teig noch einmal ausgiebig mit den Hände, um ihn dann an einem warmen Ort abgedeckt eine Stunde ruhen zu lassen. Anschließend wird er auf dem Backblech zur gewünschten Form ausgerollt. Erst wenn er hier noch einmal für zehn Minuten hochgegangen ist, wird er möglichst zügig und ohne großen Druck belegt und in den vorgeheizten Ofen geschoben, damit das gewonnene Volumen nicht wieder verloren geht. Bei 230°C im E-Herd / 200° Umluft wird die Pizza dann eine Viertelstunde überbacken.