Kaffeemaschine entkalken: So wird’s gemacht!

16. Juni 2011 Aus Von Linda

Kalkablagerungen im Kaffeevollautomaten, dem Espressokocher oder der Kaffeemaschine können die Leistung des Geräts und die Geschmacks-Qualität ihres Kaffees beeinträchtigen. Aber nicht jede Entkalkung tut jedem Automaten gut: Auf die richtige Methode und Pflegestoffe kommt es an.

Wenn das Schaumhäubchen in der Tasse wegbleibt, der Kaffee länger durchläuft oder die Qualität nicht konstant ist, wird es höchste Zeit fürs Entkalken. Je nach Wasserhärte im Haushalt müssen Entkalkungen regelmäßig durchgeführt werden. Um die Lebensdauer der Maschine zu verlängern, sollte man auf ein paar Details achten. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Entkalken ankommt!

Warum muss die Kaffeemaschine entkalkt werden?

Überall, wo Wasser gekocht wird, können Kalkablagerungen entstehen. Diese können schwere Schäden an der Maschine verursachen, denn sie verstopfen die Leitungen und führen zu Korrosion an Metallteilen und Dichtungen der Maschine. Außerdem verbraucht der verkalkte Kaffeevollautomat mehr Strom und braucht wesentlich länger. Darunter leiden am Ende Sie selbst, denn der Geschmack wird immer schlechter. Um einen optimalen Kaffeegenuss zu garantieren, sollte man die Maschine regelmäßig schonend entkalken.

Wie kann ich eine Verkalkung verhindern?

Ganz umgehen lässt sich das Pflegeprogramm für die Kaffeemaschine nicht. Manche Maschinen haben ein automatisches Entkalkungsprogramm und eine Alarmleuchte, wann gereinigt werden muss. Diese Anzeigen sollte man nicht lange ignorieren.

Bei einfachen Kaffeemaschinen ohne Anzeige müssen je nach Nutzung und Wasserhärte selbst entscheiden, wann eine Reinigung dran ist. Um nicht ständig entkalken zu müssen, empfiehlt es sich, das Wasser nur gefiltert zu verwenden. Oder man befüllt den Kaffeevollautomaten gleich mit stillem Wasser, welches einen sehr weichen Härtebereich aufweist.

Womit entkalke ich meine Kaffeemaschine?

Bei Kaffeevollautomaten mit Reinigungsprogramm wird empfohlen, den speziellen Entkalker für die Maschine zu verwenden. Dieser ist genau auf die Beschaffenheit des Typs, den Sie in der Küche stehen haben, abgestimmt und enthält zusätzliche lebensmittelechte Pflegestoffe. Außerdem weisen diese eine rasche Einwirkzeit und sofortige Wiederverwenbarkeit auf. Leider bezahlt man dabei aber oft auch mehr für den Namen.

Entkalken mit Essig und Zitronensäure

Preiswerter geht es mit Omas altem Hausmittel: Säure. Zitronensäure oder Essigsäure können in verdünntem Zustand die Maschine entkalken. Allerdings haben diese Tricks auch ihre Tücken. Zum Einen dauert das Entkalken auf diese Weise wesentlich länger, zum Anderen können sich bei Zitronensäure beispielsweise Niederschläge bilden, die die Kalkschicht versiegeln.

Bei Essig besteht die Gefahr, dass Kunststoffteile und Dichtungen der Maschine angegriffen werden oder den Geschmack annehmen und auf den Kaffee übertragen. Die Hausmittelchen sollten also immer nur stark verdünnt angewendet werden. Kleiner Tipp: Schalten Sie das Gerät während der Entkalkung kurz aus, damit der Entkalker in den Leitungen wirken kann.