Forellen räuchern: Kann ich das selbst?

14. Juni 2011 Aus Von Linda

Forellen räuchern kann man mit einem kleinen Räucherofen ganz bequem zu Hause. Ein Ofen für bis zu acht Fische ist schon für wenig Geld zu bekommen.



Geräucherte Forellen sind schon ein besonderes Geschmackserlebnis. Den Fisch auch noch selbst zu räuchern, macht das ganze noch viel schmackhafter. Mit einem eigenen Räucherofen ist das gar nicht so schwer wie man denkt.

Forellen räuchern: frischer Fisch und gutes Räuchermehl

Zunächst ist es natürlich wichtig, sehr frische Fische zu bekommen. Das ist aber nicht das einzige, was einen guten Räucherfisch ausmacht. Das richtige Räuchermehl und die Wahl der Gewürze bestimmen den Geschmack.

Das Räuchermehl gibt es oft schon mit den passenden Gewürzen für Fisch oder Fleisch. Mit Räuchermehl mit Wachholderbeeren werden Forellen besonders schmackhaft. Natürlich kann man auch Räuchermehl ohne Gewürze kaufen und individuell eigene Geschmacksrichtungen ausprobieren.

Die Forellen werden einen Tag vorher in eine Salzlake eingelegt. Je nachdem wie schnell man den Fisch räuchern will, variiert man den Salzgehalt im Wasser. Je mehr Salz, desto schneller ist der Fisch fertig. Auch hier kann man auf fertige Räucherlaken mit Gewürzen zurückgreifen.

Das Räuchern im Ofen

In den Räucherofen kommt eine Schicht des Räuchermehls. Es sollte den ganzen Boden bedecken. Spiritus oder Brennpaste wird in die dafür vorgesehenen Öffnungen gefüllt. Die Forellen kommen auf ein Gitter über das Räuchermehl. Nachdem der Deckel geschlossen wird, entzündet man den Räucherofen und das Räuchermehl beginnt zu rauchen.

In einem kleinen Ofen räuchern die Forellen meistens nicht länger als eine halbe Stunde. Danach sollte man den Deckel allerdings noch nicht öffnen. Eine weitere halbe Stunde nachräuchern lassen und anschließend die geräucherten Forellen genießen. Verschiedene Rezepte variieren immer wieder den Geschmack von geräuchertem Fisch.