Meine Haushaltstipps

Ernährungstrends im Überblick

Noch vor ein paar Jahren kam kaum ein Mensch auf die Idee, Gemüsesaft zu trinken – heute gibt es grüne Smoothies, aufgepeppt mit exotischen Beeren, an jeder Ecke, und sie werden als „Superfood“ gepriesen. Im Bioladen findet man Energieriegel mit dem Aufdruck „raw“, alles dreht sich um „Clean Eating“ und „omnimolekulare Ernährung“. Ganz schön verwirrend. Das steckt hinter den Ernährungstrends.

Omnimolekulare Lebensmittel: Sie sollen dem Körper alle (lateinisch „omnis“) Nährstoffe zuführen, die ein einseitiger Speiseplan mit Fast Food, viel Zucker und wenig frischen Zutaten ihm vorenthält. Erhältlich sind zum Beispiel Granulate wie WurzelKraft im Reformhaus, die 100 verschiedene Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe sowie essentielle Fett- und Aminosäuren enthalten. Man kann sie über Suppen, Joghurt, Müsli oder auch in den Smoothie streuen.

Superfood: Unter diesen Begriff fallen Früchte und Samen, die große Mengen an bestimmten Nährstoffen enthalten, etwa Goji- oder Acai-Beeren. Doch „Superfood“ sei vor allem ein Marketing-Begriff, warnt die Verbraucherzentrale. Eine Wirkung sei nicht bewiesen. Einige Früchte können sogar Wechselwirkungen mit Medikamenten haben.

Clean Eating: Die Philosophie des „sauberen Essens“ kommt aus den USA. Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Süß- und Farbstoffe oder Konservierungsmittel haben in der Ernährung nichts zu suchen. Auch Zucker, Salz und Alkohol sollten möglichst gemieden werden. Hauptsächlich kommen frische, regionale Zutaten auf den Tisch, die auf viele kleine Mahlzeiten verteilt werden. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht top.

Raw Food: Bei diesem Trend bleibt die Küche kalt, denn sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel werden roh verzehrt. Die Theorie dahinter besagt, dass erhitzte Nahrung nicht mehr natürlich sei. Vor allem das Immunsystem soll von Rohkost profitieren. Langzeitstudien zeigten allerdings einen teils dramatischen Nährstoffmangel. Wer sich ausschließlich von Rohkost ernähren möchte, sollte seine Nährstoffversorgung kontrollieren lassen.(djd).

Foto: djd/Jentschura International/puhhha – Fotolia

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Schön, dass ihr auf unsere Seite gefunden habt. Wir sind Sarah und Lotte, 34 und 32 Jahre alt, beide Mamas – und können mit Stolz behaupten, in den letzten Jahren beinahe schon zu professionellen Fleckenentfernerinnen, Köchinnen und Krankenschwestern geworden zu sein. Lottes Oma hat ihr eine ganze Handvoll toller Haushaltstipps mit auf den Weg gegeben, die wir alle ausprobiert und für gut befunden haben – und euch darum natürlich nicht vorenthalten wollen. Ja, Oma wusste halt schon damals, wie man ganz ohne harte Chemie gegen Schimmel kämpft, dass selbstgemachte Marmelade viel besser schmeckt und welche Hautpflegeprodukte man auch im heimischen Kühlschrank findet. Außerdem gibt es auf unserer Seite auch viele eigenen Ideen, Tipps und Anregungen, die wir natürlich erst einmal alle getestet und dann für euch zusammengesammelt haben. Dabei haben wir uns nicht nur auf „typische“ Frauenthemen spezialisiert – bei uns bekommt ihr auch handfeste Heimwerkertipps und erfahrt viel über das richtige Haushalten und Co. Und natürlich darf auch das Entspannen am Ende nicht zu kurz kommen – auch dafür findet ihr viele tolle Anregungen. Auch Männer sind ganz herzlich eingeladen, alles einmal auszuprobieren und so uns Frauen ein bisschen die Arbeit zu erleichtern. Jetzt bleibt uns nur noch eins zu sagen: Viel Spaß beim Surfen, Putzen, Waschen, Bügeln und das Leben genießen – mit unseren Haushaltstipps.

Eure Sarah und Lotte