Backofen reinigen – welche Reinigungsmittel lohnen sich

15. Oktober 2008 Aus Von Linda

Das alte Leid einer jeden Küchenputz-Aktion ist der Backofen. Was kann man hier machen und was lohnt sich?

Als erste Option gibt es in jedem Supermarkt einen sogenannten Backofenspray. Das ist meist die „chemische Keule“ – aber funktioniert in der Regel recht reibungslos. Einfach einsprühen und 20 Minuten einwirken lassen. Danach kann man den Schmutz einfach abwischen.

Aber es geht auch ganz ohne Chemie. Ein Trick der sich nicht nur beim Backofen lohnt, sondern auch bei Pfannen und stark verschmutzen Töpfen: Erwärmen und stark schrubben. Man kann auch nach dem Erwärmen noch Salz auf den Boden des Backofens streuen. Nun das Ganze eine halbe Stunde einwirken lassen und dann abwischen. Das lohnt aber meist nur beim Boden, da dieser herausnehmbar ist.

Die Decke des Ofens lässt sich nicht so einfach. Hier kann man sich eines alten Hausmittel bemächtigen und damit den Backofen einschmieren. Solche Mittelchen gibt es viele, aber eines will ich kurz vorstellen.

Das Hausmittel besteht aus einem Mix aus zwei Päckchen Salz und zwei Päckchen Backpulver mit einem halben Liter Sprudelwasser (Wasser mit Kohlensäure). Der Ofen muss nun noch eine Weile aufwärmen und das Mittel kann damit einwirken. Im Anschluss abwaschen und fertig. Man kann auch direkt nach dem Backen damit anfangen und arbeitet so mit der Restwärme.

Aber das alte Prinzip des kräftigen Putzens sollte nicht ganz vergessen werden. Letztlich – egal mit welchem Mittel – ist das die letzte Option!